{"id":5610,"date":"2012-07-26T15:01:44","date_gmt":"2012-07-26T13:01:44","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=5610"},"modified":"2016-01-26T13:03:18","modified_gmt":"2016-01-26T12:03:18","slug":"100-000-euro-fur-e-mobil-ideen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=5610","title":{"rendered":"100.000 Euro f\u00fcr E-Mobil-Ideen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\"><em>Ministerium f\u00fcr L\u00e4ndlichen Raum, Gemeindetag und e-mobil BW starten Ideenwettbewerb \u201eElektromobilit\u00e4t im L\u00e4ndlichen Raum\u201c<\/em><\/p>\n<p>\u201eIm L\u00e4ndlichen Raum sind die Menschen im Gegensatz zu vielen Stadtgebieten mit wohnungsnahen Versorgungsangeboten auf das Auto angewiesen \u2013 ob es nun um Grund- und Nahversorgung mit G\u00fctern des t\u00e4glichen Bedarfs oder die medizinische Versorgung und Pflege geht. Damit bieten sich gerade in l\u00e4ndlichen Gemeinden erhebliche Potenziale f\u00fcr klima- und umweltfreundliche Mobilit\u00e4tsformen. Mit dem Ideenwettbewerb \u201aElektromobilit\u00e4t im L\u00e4ndlichen Raum\u2018 wollen <!--more-->wir innovative L\u00f6sungen f\u00fcr die besonderen Mobilit\u00e4tsbed\u00fcrfnisse der Menschen in l\u00e4ndlich gepr\u00e4gten Gemeinden gewinnen. Dazu geh\u00f6rt auch eine umwelt- und klimagerechte Neuausrichtung des Berufspendlerverkehrs zwischen Land und Stadt\u201c, sagte der Minister f\u00fcr L\u00e4ndlichen Raum und Verbraucherschutz, Alexander Bonde, bei der Auftaktveranstaltung und dem Startschuss zum Ideenwettbewerb \u201eElektromobilit\u00e4t im L\u00e4ndlichen Raum\u201c am Donnerstag (26. Juli) in Dettingen an der Erms (Landkreis Reutlingen) vor B\u00fcrgermeistern l\u00e4ndlicher Gemeinden, Wissenschaftlern, Vertretern der Automobilindustrie und Erzeugern von Strom aus regenerativen Energien. Die Projekte werden vom Land mit jeweils maximal 100.000 Euro bezuschusst.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=7746\" target=\"_blank\">Artikel: Ergebnisse des Ideenwettbewerbs in Dettingen Erms (bei Elring-Klinger im Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=4050\" target=\"_blank\">Artikel: Vorleben statt reden (Gute Beispiele im Biosph\u00e4rengebiet gesucht)<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: left;\"><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Bonde_ElringKlinger_3BFW058.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5611\" title=\"Bonde_ElringKlinger_3BFW058\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Bonde_ElringKlinger_3BFW058.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Bonde_ElringKlinger_3BFW058.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Bonde_ElringKlinger_3BFW058-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/07\/Bonde_ElringKlinger_3BFW058-140x93.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/a>\u00a0<em>Von links:\u00a0Kehle Roger (Pr\u00e4sident des Gemeindetags BW), Minister Alexander Bonde, Karl Schmauder (Mitglied des Vorstand der ElringKlinger AG ),\u00a0Franz Loogen (Gesch\u00e4ftf\u00fchrer der e-mobil BW GmbH)<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong>Land spielt in erster Liga der E-Mobilit\u00e4t &#8211; gro\u00dfe Potenziale im L\u00e4ndlichen Raum<\/strong><\/p>\n<p>Bonde machte deutlich, dass Baden-W\u00fcrttemberg beim Thema E-Mobilit\u00e4t weltweit in der ersten Liga mitspiele und unter fachlicher Federf\u00fchrung der Landesagentur f\u00fcr Elektromobilit\u00e4t und Brennstoffzellentechnologie (e-mobil BW) bereits viele vorbildliche Projekte auf den Weg gebracht habe. Als j\u00fcngstes Beispiel nannte er das breit angelegte Pilot- und Demonstrationsprojekt \u201eSchaufenster Elektromobilit\u00e4t\u201c mit \u00fcber 2.000 Elektrofahrzeugen, die in den Regionen Stuttgart und Karlsruhe eingesetzt werden. \u201eMit dem Ideenwettbewerb ,Elektromobilit\u00e4t L\u00e4ndlicher Raum\u2018 tragen wir der Tatsache Rechnung, dass diese zukunftsweisende Mobilit\u00e4tsform nicht nur im urbanen Bereich, sondern zunehmend auch im L\u00e4ndlichen Raum eine Rolle spielen kann &#8211; schlie\u00dflich ist hier ein Drittel der Baden-W\u00fcrttembergerinnen und Baden-W\u00fcrttem\u00adberger zu Hause\u201c, betonte der Minister.<\/p>\n<p>\u201eElektromobilit\u00e4t muss f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger vor Ort im wahrsten Sinne des Wortes erfahrbar gemacht werden\u201c, so Roger Kehle, der Pr\u00e4sident des Gemeindetags Baden-W\u00fcrttemberg. Nur so k\u00f6nne Akzeptanz f\u00fcr diese Technologie geschaffen und Begeisterung geweckt werden. Kehle zeigte sich \u00fcberzeugt, dass die Gemeinden und St\u00e4dte pr\u00e4destiniert seien, als Katalysatoren und Treiber f\u00fcr nachhaltige Mobilit\u00e4t zu wirken, da sie im direkten Dialog mit B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern st\u00fcnden. Dies gelte nicht zuletzt auch f\u00fcr die Kommunen im L\u00e4ndlichen Raum.<\/p>\n<p>\u201eIm L\u00e4ndlichen Raum werden an Mobilit\u00e4tskonzepte und Antriebstechnologien andere Anforderungen als in Ballungsr\u00e4umen gestellt. Deshalb gilt es, Ideen zu entwickeln, wie Elektromobilit\u00e4t beispielsweise als Teil eines intermodalen Verkehrskonzepts, aber auch im Bereich der Land- und Forstwirtschaft \u00f6konomisch und \u00f6kologisch sinnvoll zum Einsatz kommen kann. Unabdingbare Voraussetzung ist dabei immer eine Verkn\u00fcpfung mit regenerativer Energieerzeugung\u201c, sagte Franz Loogen, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der e-mobil BW. Die F\u00f6rderung alternativer Antriebskonzepte und intermodaler Verkehrskonzepte m\u00fcsse fl\u00e4chendeckend erfolgen, um alle Beteiligten zu erreichen. Auch f\u00fcr kleinere Gemeinden biete die Elektromobilit\u00e4t mit dem richtigen Konzept Chancen, sich nachhaltig zu entwickeln.<\/p>\n<p>Minister Bonde, Pr\u00e4sident Kehle und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Loogen riefen alle St\u00e4dte und Gemeinden des L\u00e4ndlichen Raums und die l\u00e4ndlich gepr\u00e4gten Kommunen in den \u00fcbrigen Landesteilen dazu auf, sich am Ideenwettbewerb zu beteiligen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #808000;\">Sph\u00e4re-Wissen:<\/span><\/h3>\n<p><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_e-bike3BFW8118.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1282\" title=\"Energie_e-bike3BFW8118\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_e-bike3BFW8118-160x106.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"106\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_e-bike3BFW8118-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_e-bike3BFW8118-140x93.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Energie_e-bike3BFW8118.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><\/a>Der Ideenwettbewerb \u201eElektromobilit\u00e4t im L\u00e4ndlichen Raum\u201c ist Teil der von der Landesregierung am 19. Dezember 2011 beschlossenen Landesinitiative Elektromobilit\u00e4t II. Mit diesem Landesprogramms werden von 2012 bis 2015 Ma\u00dfnahmen zum Infrastrukturaufbau f\u00fcr elektromobile Car-Sharingsysteme, zur Elektrifizierung des Landesfuhrparks, der Strukturwandelberatung f\u00fcr kleine und mittlere Unternehmen sowie eine Reihe wichtiger Vorhaben der Grundlagenforschung und der angewandten Forschung mit insgesamt 50 Millionen Euro gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Die Tatsache, dass im L\u00e4ndlichen Raum immerhin 34 Prozent der Bev\u00f6lkerung leben, macht deutlich, dass auch in l\u00e4ndlichen Gemeinden erhebliche Potenziale f\u00fcr klima- und umweltfreundliche Mobilit\u00e4tsformen vorhanden sind. Im Gegensatz zu vielen Stadtgebieten mit wohnungsnahen Versorgungsangeboten lassen sich im L\u00e4ndlichen Raum Gesch\u00e4fte, Gastst\u00e4tten, \u00c4rzte, Schulen und Beh\u00f6rden nur mit einem Pkw, mit dem Taxi oder mit sonstigen Fahrdiensten erreichen. Somit kommt gerade dort dem Ersatz der verbrennungsmotorbetriebenen Autos durch elektrisch betriebene Fahrzeuge eine nicht zu untersch\u00e4tzende Bedeutung im Hinblick auf die Erreichung der Ziele der Energiewende und des Klimaschutzes zu. Voraussetzung hierf\u00fcr ist allerdings, dass der Strom f\u00fcr den Antrieb der Elektromotoren aus regenerativen Energiequellen (z.B. Windkraftanlagen, Photovoltaikanlagen, Biomasse-Blockheiz\u00adkraft\u00adwerke) kommt. Andernfalls entstehen die am Autoauspuff eingesparten klima- und umweltsch\u00e4dlichen Emissionen in den mit fossilen Energietr\u00e4gern betriebenen Kraftwerken.<\/p>\n<p>Um die M\u00f6glichkeiten des Einsatzes der Elektromobilit\u00e4t in l\u00e4ndlichen Gemeinden in ihrer gesamten Bandbreite auszuloten, sollen im Rahmen des Ideenwettbewerb Elektromobilit\u00e4t L\u00e4ndlicher Raum Vorschl\u00e4ge f\u00fcr m\u00f6glichst innovative, vorbildliche und originelle Modellprojekte eingereicht werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wesentliche Kriterien des Ideenwettbewerbs sind:<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr den Ideenwettbewerb kommen alle Lebensbereiche in l\u00e4ndlichen Kommunen in Frage. Dazu z\u00e4hlen die Sicherstellung der Grund- und Nahversorgung mit Lebensmitteln und anderen G\u00fctern des t\u00e4glichen Bedarfs, die medizinische Versorgung und Pflege, Bank-, Post- und sonstige Dienstleistungen, der \u00f6ffentliche Verkehr einschlie\u00dflich Sch\u00fclerbef\u00f6rderung, die Berufspendler sowie die Land- und Forstwirtschaft.<\/p>\n<p>Bewerben k\u00f6nnen sich alle Gemeinden Baden-W\u00fcrttembergs, die im L\u00e4ndlichen Raum gem\u00e4\u00df Landesentwicklungsplan liegen oder aber eine l\u00e4ndliche Pr\u00e4gung aufweisen.<\/p>\n<p>Der Strom f\u00fcr die Elektrofahrzeuge sollte aus regenerativen Energiequellen kommen und der Selbstversorgungsgrad der Modellgemeinde mit \u00d6kostrom sollte sich am Bundesdurchschnitt orientieren.<\/p>\n<p>Im Interesse der Bewusstseinsbildung f\u00fcr eine nachhaltige Mobilit\u00e4t sollte die B\u00fcrgerschaft umfassend eingebunden und das \u00f6rtliche Handwerk am Aufbau elektromobiler Infrastrukturen angemessen beteiligt werden.<\/p>\n<p>Die Laufzeit der Modellprojekte beginnt fr\u00fchestens am 1. Januar 2013 und endet sp\u00e4testens am 31. Dezember 2014. Jedes Modellprojekt kann mit einem Betrag von maximal 100.000 Euro gef\u00f6rdert werden. \u00dcber die Auswahl der Projekte entscheidet eine Jury aus Vertretern des Ministeriums f\u00fcr L\u00e4ndlichen Raum und Verbraucherschutz, des Gemeindetags, der e-mobil BW, der Wissenschaft und der Landfrauenverb\u00e4nde.<\/p>\n<p>Die Einzelheiten des Wettbewerbs werden ab 15. August 2012 auf der Internetseite des Ministeriums f\u00fcr L\u00e4ndlichen Raum und Verbraucherschutz eingestellt. Hier k\u00f6nnen auch die Antragsformulare heruntergeladen werden.<\/p>\n<p><em>WEBcode #12320<\/em><\/p>\n<p><em>WEBcode\u00a0#16122<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ministerium f\u00fcr L\u00e4ndlichen Raum, Gemeindetag und e-mobil BW starten Ideenwettbewerb \u201eElektromobilit\u00e4t im L\u00e4ndlichen Raum\u201c \u201eIm L\u00e4ndlichen Raum sind die Menschen im Gegensatz zu vielen Stadtgebieten mit wohnungsnahen Versorgungsangeboten auf das Auto angewiesen \u2013 ob es nun um Grund- und Nahversorgung mit G\u00fctern des t\u00e4glichen Bedarfs oder die medizinische Versorgung und Pflege geht. 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