{"id":643,"date":"2007-05-15T21:15:26","date_gmt":"2007-05-15T19:15:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=643"},"modified":"2010-11-24T21:16:24","modified_gmt":"2010-11-24T20:16:24","slug":"alb-will-biospharenpradikat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=643","title":{"rendered":"Alb will Biosph\u00e4renpr\u00e4dikat"},"content":{"rendered":"<p><em>Zuk\u00fcnftiges Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb auf dem Weg zur Anerkennung durch die UNESCO<\/em><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><em><\/em><\/span><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><em><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><em><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/em><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/em><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span>1<span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><em><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><em><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><span style=\"color: #cc6600;\"><strong><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/em><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/em><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span>5. Mai 2007<\/strong>: Ehrgeizige Ziele haben sich die Verantwortlichen des zuk\u00fcnftigen Biosph\u00e4rengebiets Schw\u00e4bische Alb gesetzt. Gemeinsam mit Kommunen und Verb\u00e4nden aus der Region soll bis Ende 2008 die Anerkennung des Gro\u00dfschutzgebiets durch die UNESCO erreicht werden. Daf\u00fcr muss jedoch der Antrag beim so genannten nationalen MAB-Komitee bis 15.Oktober 2007 vorliegen. Das Komitee pr\u00fcft die eingereichten Unterlagen und beschlie\u00dft \u00fcber das Gesuch sowie die Weiterleitung an die UNESCO.<\/p>\n<p>Neben einer internationalen Anerkennung und der Aufnahme in das Weltnetz der Biosph\u00e4renreservate bringt die UNESCO-Auszeichnung \u2013 richtig eingesetzt \u2013 positive Effekte f\u00fcr den nachhaltigen Tourismus, die regionale Wirtschaft sowie die gesamte Region. Mit rund 82.000 Hektar Gebietskulisse w\u00e4re das Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb dann das 15. anerkannte Biosph\u00e4renreservat in Deutschland und eines von weltweit 507 Biosph\u00e4renreservaten in 102 L\u00e4ndern. Bekannte Beispiele sind der Mont Ventoux in Frankreich, der Yellowstone Nationalpark oder die Hawaii-Inseln in den USA.\u00a0Mehr Infos zu Biosph\u00e4ren-Reservate in Deutschland (<a href=\"http:\/\/www.unesco.de\/br_in_deutschland.html\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #cc6600;\">Klick<\/span><\/a>).<br \/>\nDass die Aussichten, in den Kreis der bedeutendsten Kulturlandschaften der Erde aufgenommen zu werden, gut sind, zeigte der Besuch des deutschen MAB-Komitees im M\u00e4rz diesen Jahres. \u201eDie Schw\u00e4bische Alb hat gute Chancen, die Anerkennung durch die UNESCO zu erreichen\u201c, so die Vorsitzende des deutschen MAB-Komitees Gertrud Sahler. Sie warnte jedoch auch davor, die Antragserstellung nicht als Selbstl\u00e4ufer zu betrachten. \u201eNur ein qualitativ hochwertiger Antrag wird das nationale und internationale Komitee \u00fcberzeugen\u201c, betonte Sahler.<\/p>\n<p>Neben einer detaillierten Beschreibung des Gebiets und der Herausstellung regionaler Besonderheiten muss das rund 100 bis 150-seitige Antragswerk ebenso Entwicklungsziele und deren Umsetzungsm\u00f6glichkeiten enthalten. Sicherlich k\u00f6nnen Fragen beispielsweise nach der Durchschnittstemperatur oder dem Jahresniederschlag im Gebiet eine rasche Beantwortung finden. Die Darstellung der Potenziale zur nachhaltigen F\u00f6rderung \u00f6konomischer und humanit\u00e4rer Entwicklung jedoch Bedarf weit ausf\u00fchrlichere Antworten.<\/p>\n<p>Ehe mit dem UNESCO-Label geworben werden kann, liegt also noch ein arbeitsintensiver Weg vor allen Beteiligten. Das vom Ministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung und L\u00e4ndlichen Raum Baden-W\u00fcrttemberg beauftragte Start-Team Biosph\u00e4rengebiet in M\u00fcnsingen wurde deshalb personell verst\u00e4rkt. Katrin Str\u00f6hle, diplomierte Landschaftsplanerin, besch\u00e4ftigt sich bereits seit mehreren Jahren mit dem zuk\u00fcnftigen Gro\u00dfschutzgebiet. Sie ist im Start-Team Biosph\u00e4rengebiet f\u00fcr die Antragstellung zust\u00e4ndig. Mit der Erarbeitung der Antragsunterlagen wurde das Planungsb\u00fcro HHP Hage + Hoppenstedt Partner aus Rottenburg betraut. Zusammen mit dem Planungsb\u00fcro Futour aus M\u00fcnchen kann HHP auf weitreichende Erfahrungen bei solchen internationalen Gro\u00dfprojekten zur\u00fcckgreifen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Antragserarbeitung wird die Einbindung der regionalen Akteure von gro\u00dfer Bedeutung sein. Die Einberufung einer Expertenrunde aus den Bereichen \u00d6kologie, \u00d6konomie und Soziales ist bereits in Planung. In ihr soll das regionale Wissen und die Fachkompetenz geb\u00fcndelt werden und im Ergebnis in die Antragstellung mit einflie\u00dfen. Zus\u00e4tzlich ist vorgesehen, die Inhalte fr\u00fchzeitig mit den betroffenen St\u00e4dten und Gemeinden sowie den Verb\u00e4nden abzustimmen. Dazu folgt in den Sommermonaten die Beteiligung der Bev\u00f6lkerung \u00fcber die jeweiligen Kommunen und Verb\u00e4nde.<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>SPH\u00c4RE-WISSEN<\/strong><\/p>\n<p><strong>UNESCO<br \/>\n<\/strong><br \/>\nDer Begriff UNESCO kommt aus dem englischen und steht \u00fcbersetzt f\u00fcr Organisation der Vereinten Nationen f\u00fcr Bildung, Wissenschaft und Kultur. Die UNESCO mit Sitz in Paris zeichnet besonders repr\u00e4sentative Kulturlandschaften mit einem UNESCO-Pr\u00e4dikat aus.<\/p>\n<p><strong>MAB-Komitee<\/strong><\/p>\n<p>Hinter der Bezeichnung MAB steht, aus dem englischen abgeleitet, der Mensch und die Biosph\u00e4re. Das MAB-Programm wurde von der UNESCO ins Leben gerufen und verfolgt den Schutz und die nachhaltige Nutzung nat\u00fcrlicher Ressourcen. Um die Umsetzung und Weiterentwicklung des Programms in Deutschland zu verfolgen, sind vom Bundesministerium f\u00fcr Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit 13 Personen aus Wissenschaft und Praxis zum deutschen MAB-Komitee bestellt. Als Bindeglied zu den internationalen Gremien beraten sie nationale Biosph\u00e4renreservate auf dem Weg zur UNESCO-Anerkennung und leiten Erfolg versprechende Antr\u00e4ge nach Paris weiter.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zuk\u00fcnftiges Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb auf dem Weg zur Anerkennung durch die UNESCO 15. Mai 2007: Ehrgeizige Ziele haben sich die Verantwortlichen des zuk\u00fcnftigen Biosph\u00e4rengebiets Schw\u00e4bische Alb gesetzt. 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