{"id":6836,"date":"2025-12-15T05:52:08","date_gmt":"2025-12-15T04:52:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=6836"},"modified":"2025-09-22T08:40:28","modified_gmt":"2025-09-22T06:40:28","slug":"truppenubungsplatz-schliest-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=6836","title":{"rendered":"Truppen\u00fcbungsplatz schlie\u00dft"},"content":{"rendered":"<p><em>Soldaten gehen &#8211; was wird kommen?<\/em><\/p>\n<p><strong>April 2006: Rosige Aussichten zeigt die Schw\u00e4bische Alb, nicht nur von seinen T\u00fcrmen. Mit der Schlie\u00dfung des Truppen\u00fcbungsplatzes M\u00fcnsingen Ende 2005 nahm die Idee von einem Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb erstmals konkrete Formen an. <!--more-->Heute gilt das ausgediente Milit\u00e4rgel\u00e4nde als gef\u00fchlte Mitte des ersten Gro\u00dfschutzgebietes Baden-W\u00fcrttembergs.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6838\" title=\"truppenuebungsplatz_IMG_0800\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/truppenuebungsplatz_IMG_0800.jpg\" alt=\"\" width=\"512\" height=\"342\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/truppenuebungsplatz_IMG_0800.jpg 640w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/truppenuebungsplatz_IMG_0800-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/truppenuebungsplatz_IMG_0800-479x320.jpg 479w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/12\/truppenuebungsplatz_IMG_0800-140x93.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><\/p>\n<p>Unsichtbar wie das hauchd\u00fcnne Gestrick eines lichten Vorhangs zog sich ein imagin\u00e4rer\u00a0Wall quer durch das Schw\u00e4bische Alb-Land. Auf der einen Seite M\u00fcnsingen, auf der\u00a0anderen Seite R\u00f6mersteins Zainingen.\u00a0Kein Zaun, kein Stacheldraht markierte 110 Jahre lang die Grenze zum ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatz. Und dennoch riegelte das Nichts, aufgespannt zwischen den schwarzgelben Pfosten der Warnschilder, ein gigantisches sechs Quadratkilometer gro\u00dfes Gebiet hermetisch ab: Sperrgebiet.<\/p>\n<p>Nicht un\u00fcberwindbar, aber trotzdem nie erreichbar f\u00fcr den zivilen Menschen auf der Schw\u00e4bischen Alb. Rehe, Wilds\u00e4ue, V\u00f6gel, die Samen der Pflanzen und die Wolken bewegten sich in dieser Sph\u00e4re grenzenlos frei und konnten sich entfalten. Traumhaft soll die Landschaft sein, hier hatte die Natur einen fast ungest\u00f6rt freien Lauf, so sagt man. Zehntausende Schafe, so h\u00f6rt man, weiden dort. Von intensiver Agrarwirtschaft und der damit zwangsl\u00e4ufig verbundenen Monotonie des Landschaftsbilds keine Spur. Eine kleines K\u00f6nigreich? Bis heute k\u00f6nnen wir das nicht wissen.<\/p>\n<p>Erst wenn der Schnee geht, d\u00fcrfen die Menschen nach \u00fcber 100 Jahren wieder rein. Vorerst nur auf den markierten Wegen, es lauern Blindg\u00e4nger im munitionverseuchten Geh\u00f6lz. Die Aufbruchstimmung schwebt als Dauerthema \u00fcber den Stammtischen, beim Einkaufen diskutiert man den gro\u00dfen Plan: Das Biosph\u00e4rengebiet von Westerheim im Osten \u00fcber das Lenninger Tal im Norden und Pfullingen im Westen bis Zwiefalten am Ende des Lautertals im S\u00fcden.<br \/>\nEine ganze Region r\u00fcckt zusammen. Als Antrieb pulsiert die ungest\u00f6rte Natur im ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatz \u2013 dem Herzen der k\u00fcnftigen Biosph\u00e4re. Das Herz der Bev\u00f6lkerung schl\u00e4gt schon lange f\u00fcr die einzigartige Natur auf ihrer Alb. Sie sind stolz. Aber sie wissen nur wenig. Informationen tropfen sp\u00e4rlich \u2013 maximal bis zu den Meinungsbildnern im Gemeinderat.<\/p>\n<p>Dabei keimte schon 1998 der Gedanke von der Biosph\u00e4re Schw\u00e4bische Alb als zartes Pfl\u00e4nzchen bei B\u00fcrgermeister Mike M\u00fcnzings Zukunftstreffen. Doch erst seit Ministerpr\u00e4sident Oettinger letztes Jahr diese Vision zur Chefsache erhob, rollt und schnauft der Biosph\u00e4ren-Zug jetzt weithin h\u00f6rbar mit Volldampf an. Zuerst kurbelten nur die B\u00fcrgermeister der umliegenden Gemeinden M\u00fcnsingen, Bad Urach und R\u00f6merstein mit am Steuerruder im F\u00fchrerhaus. Bis heute h\u00e4ngen sich immer neue Ortschaften an diesen Erfolgszug an.<br \/>\nWie gro\u00df wird die Biosph\u00e4re? Wer wird Eigent\u00fcmer des alten Truppen\u00fcbungsplatzes mitten in der Biosph\u00e4re? Wer soll die laufenden Kosten einer Verwaltung der Biosph\u00e4re finanzieren? Auf alle diese Fragen formulierten der Bund und das Land bis Anfang 2006 fassbare Antworten. So hoffnungsreich, dass die Redaktion Sph\u00e4re mit der Konzeption einer Zeitschrift f\u00fcr den Lebensraum Schw\u00e4bische Alb Mitte Dezember begann.<\/p>\n<p>So pl\u00f6tzlich wie die Vision vom Biosph\u00e4rengebiet um sich greift, so blitzartig nahm seinerzeit die Gr\u00fcndung des Truppen\u00fcbungsplatzes seinen Anfang. Kriegsminister Freiherr Schott von Schottenstein besichtigte im April 1894 das M\u00fcnsinger Hardt. Schon im Juni 1895 verschwanden die vier Bauernh\u00f6fe Ludwigsburg, B\u00e4umlersburg, Achenbuch und\u00a0Heroldstatt von der Landkarte. 4,9 Millionen Mark war dem W\u00fcrttembergischen K\u00f6nig Wilhelm II die Gesamtfl\u00e4che von 3,6 Quadratkilometern wert. Zum Vergleich: Ungleich billiger f\u00fcr rund 7 Millionen Dollar verkaufte Russland im Jahre 1867 das 1,5 Millionen Quadratkilometer gro\u00dfe Alaska an die USA. Fieberhaft wurde um die Jahrhundertwende geschreinert, gemauert. Die Region bl\u00fchte, denn ihre Schaffenskraft war pl\u00f6tzlich gefragt.<\/p>\n<p>Doch so schnell die Soldaten vor 100 Jahren auf die Alb schw\u00e4rmten, so unerwartet zogen sie zur Jahrtausendwende wieder ab. Noch in den Jahren 1997 bis 2001 investierte der Bund rund 18 Millionen in diesen Standort. Die historischen Geb\u00e4ude des \u201eAlten Lagers\u201c haben die Feldherren restauriert, ebenso wie in neue Geb\u00e4ude und Betriebshallen investiert. Und dann? 2001 verk\u00fcndete das Verteidigungsministerium das Aus.\u00a0Dieser unplanwirtschaftliche Zickzack-Kurs l\u00f6ste entsprechende Emp\u00f6rung aus \u2013 heute ebenso wie in der Vergangenheit. Den schauerlichsten Klageruf stie\u00dfen 1941 die Bewohner der Gemeinde Gruorn in die klare, k\u00fchle Luft der Schw\u00e4bischen Alb hinaus. Der Truppen\u00fcbungsplatz sollte im Bereich dieser Gemeinde vergr\u00f6\u00dfert werden. Ihr geliebtes Dorf stand als Bauernopfer f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere politische und milit\u00e4rische Winkelz\u00fcge zur Disposition. Schach matt \u2013 bereits zwei Jahre sp\u00e4ter mussten Bauern und Vieh gehen. 665 Einwohner verloren Haus und Hof. Kein Geld der Welt f\u00fcr die Umsiedlung ersetzt Heimat und tiefe Wurzeln.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" style=\"border: 1px solid black;\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/Archiv\/media\/06_01_06_11_aufmacher_5.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"132\" align=\"right\" border=\"1\" \/>Soldaten verschanzten und k\u00e4mpften sich durch die gem\u00fctlichen Stuben der 235 H\u00e4user. Geschosse setzten die Dachst\u00fchle in Brand. Selbst die Stephanus-Kirche hatte der Munitionshagel nicht verschont. Das Gotteshaus und das alte Schulgeb\u00e4ude durfte der Gruorner Verein wieder aufbauen. Seit 1950 hebt sich der lichte und gleichzeitig un\u00fcberwindlich dichte Vorhang um das Hardt j\u00e4hrlich f\u00fcr nur einen Tag. Erinnerungen erwachen beim traditionellen Treffen am Pfingstsonntag auf dem Gruorner Dorfplatz.<br \/>\nUm das Gel\u00e4nde rankten sich Mythen und Phantasien wie eine Rosenhecke um Grimms Dornr\u00f6schen. Doch hier handelte es sich nicht um ein M\u00e4rchen, sondern f\u00fcr die Bewohner am Rande des Truppen\u00fcbungsplatzes um ernste Realit\u00e4t. Denn: Wie die spitzen Dornen in Grimms M\u00e4rchen hielten die Verbote und Schilder die Bewohner \u00fcber 100 lange Jahre auf Distanz.<\/p>\n<p>Die Zeit blieb stehen f\u00fcr das M\u00fcnsinger Hardt. Zainingens alte Stra\u00dfe quer \u00fcber den Platz Richtung S\u00fcden verschwand nur wenige hundert Meter nach dessen Ortsausgangsschild im Nichts. Wie aus einer fernen Welt drang eine grollende Kulisse in die umliegenden D\u00f6rfer. Kanonengebr\u00fcll, Leuchtraketen, Flugzeugkreischen. Wer in der hei\u00dfen Zeit des Kalten Krieges der 60er- Jahre auf diesen Teil der Alb zog, hatte an dieser Bedrohung zu knabbern.<br \/>\nBisweilen allerdings mussten sich die Anrainer des Truppen\u00fcbungsplatzes auch f\u00fcrchten\u00a0und leiden. Denn vor dem lichten Vorhang zwischen den schwarzgelben Pfosten der\u00a0Warnschilder machten die Menschen zwar halt, doch nicht immer die Geschosse. So\u00a0krachte in den 50er-Jahren eine Granate in Zainingens Schulhaus hinein, erinnert sich\u00a0ein Zeitzeuge. Auch berichtet er von Geschossdetonationen am Ortsrand dieser Albgemeinde jenseits der Bundesstra\u00dfe B28. Den Seeburgern steckt heute noch der Schreck in den Gliedern, als 1978 ein ungest\u00fcmer Kampfflieger \u00fcber das Ziel hinaus schoss, hinunter ins Fischburgtal ins Dachgeb\u00e4lk des Rathauses.<\/p>\n<p>Wenn die wei\u00dfe Pracht dieses Winters geht, ist dann pl\u00f6tzlich alles Schnee von gestern? Ja, k\u00f6nnte man meinen. Der lichte Vorhang wird vom Winde verweht. Ein unvergleichliches Landschaftsbild ohne Zirkel gezogene Linien und Geraden liegt uns zu F\u00fc\u00dfen \u2013 endlich k\u00f6nnen die Anwohner marschieren und ihre artenreiche Pflanzen- und Tierwelt genie\u00dfen.<br \/>\nNicht ganz, sie d\u00fcrfen nicht wie sie wollen. Denn: Nur die Farbe des lichten Vorhangs hat sich ge\u00e4ndert. Von Milit\u00e4rgr\u00fcn in ziviles Schwarz-Rot-Gold. Bundesanstalt f\u00fcr Immobilienaufgaben (BImA) hei\u00dft der neue Hausherr und Ansprechpartner f\u00fcr alle Nutzungsfragen. So wie sich nur der Name des Eigent\u00fcmers \u00e4nderte, \u00e4nderten sich auch nur die Schrift und die Symbole auf den Tafeln. Geblieben ist der schwarzgelbe vom Rost angefressene Lack an den Pfosten und das absolute Betretungsverbot. Abertausende Geschosse und Blindg\u00e4nger drohen als unberechenbare Gefahren.<\/p>\n<p>Unberechenbar, wie die vermeintlich sichere Autofahrt, die j\u00e4hrlich die Gr\u00f6\u00dfe einer\u00a0Kleinstadt als Unfallopfer beklagt? Noch nie sei etwas auf dem Platz passiert. W\u00e4hrend\u00a0der Mobilmachung des zweiten Weltkrieges marschierten dort in k\u00fcrzester Zeit mehrere\u00a0zehntausend Soldaten auf. Sind Sch\u00e4fer und Waldarbeiter lebensm\u00fcde? Noch nie kursierten Ger\u00fcchte von verungl\u00fcckten Schafen. Diskussion und Sorge machten sich breit, dass die Menschen schon wieder au\u00dfen vor bleiben.<br \/>\nDiese Bef\u00fcrchtung ist verst\u00e4ndlich. Kommunalpolitiker nahmen daher die \u00c4ngste sehr\u00a0ernst. Im Jahre 2004 setzte sich die Junge Union \u00f6ffentlichkeitswirksam f\u00fcr die \u00d6ffnung der alten Verbindungsstra\u00dfe von Zainingen nach M\u00fcnsingen ein. In der dadurch entfachten Diskussion kristallisierte sich schnell ein schier unl\u00f6sbarer Zielkonflikt heraus. Einerseits f\u00fchrt die Gemeindeverbindungsstra\u00dfe zusammen, was historisch gesehen zusammen geh\u00f6rt, andererseits w\u00fcrde die neue Verkehrsader zerschneiden, was nicht nur die letzten 100 Jahre schon fest verwachsen war: N\u00e4mlich eine beispiellos gro\u00dfe und einzigartige Naturkulisse.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/Archiv\/media\/06_01_06_11_aufmacher_3.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"141\" \/><\/p>\n<p>Ganz gleich, ob pro oder kontra \u2013 der beherzte Austausch der Argumente verdeutlicht, wie sehr den Menschen der ehemalige Truppen\u00fcbungsplatz, die Schw\u00e4bische Alb und jetzt auch die geplante Biosph\u00e4re ans Herz gewachsen sind und weiter ans Herz wachsen.\u00a0Die Alb r\u00fcckt zusammen, der Schulterschluss der Gemeinden und Naturschutzverb\u00e4nde\u00a0sind ein Signal, dass kreative Schaffenskraft diese Idee vorantreibt. Handeln statt reden \u2013 die Wirtschaft dieser Region erkennt ihre Chance.<\/p>\n<p>Die Alb ist stark. Schon immer mussten die Bewohner mehr heizen als im w\u00e4rmeren\u00a0Tal, mussten mehr pfl\u00fcgen f\u00fcr rentablen Ertrag, mussten mehr denken und organisieren, um hier zu bestehen. Dise Erfahrung macht lebensklug und schafft ein Bewusstsein f\u00fcr Zusammenhalt. Gerade in der Zeit von Lebensmittelskandalen birgt die Biosph\u00e4re eine Chance, die heimischen Sch\u00e4tze neu zu entdecken. Ganz gleich ob das L\u00e4dle im Ort, das heimische Holz, der heimische Dinkel oder nur ein schmackhaftes Ei \u2013 hier oben h\u00e4lt man zum Gl\u00fcck noch nicht viel vom globalen Einerlei.<\/p>\n<script type=\"text\/javascript\">\nvar flashvars1 ={\nautoplay:\"false\",\nflashId:\"1\",\nFKey:\"\",\nGalleryPath:\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/plugins\/oqey-gallery\",\nGalleryID:\"19-6836\",\nFirstRun:\"1\"\n};\nvar params1     = {bgcolor:\"#ffffff\", allowFullScreen:\"true\", wMode:\"transparent\"};\nvar attributes1 = {id: \"oqeygallery1\"};\nswfobject.embedSWF(\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/oqey_gallery\/skins\/oqeymainsk\/oqeymainsk.swf\", \"flash_gal_1\", \"500\", \"300\", \"8.0.0\", \"\", flashvars1, params1, attributes1);\n<\/script>\n<div class=\"oqeytitle\">Truppen\u00fcbungsplatz<\/div><div id=\"flash_gal_1\" style=\"margin: 0 auto;\">\n<div class=\"oqeyslider\" style=\"background:#ffffff;border:thin solid #8dd3fb;\"><div class=\"oqey-slideshow cycle-slideshow1\"  data-cycle-loader=true data-cycle-progressive=\"#slides1\" data-cycle-manual-speed=\"500\" data-cycle-timeout=0 data-cycle-prev=\".prevControl1\" data-cycle-next=\".nextControl1\" data-cycle-slides=\">div,>img\"><span class=center><span class=\"prevControl prevControl1\"><\/span><span class=\"nextControl nextControl1\"><\/span><\/span><div class=\"oqeyincolumn\"><img decoding=\"async\" class=\"lazy1\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/oqey_gallery\/galleries\/truppenubungsplatz\/galimg\/truppenuebungsplatz_img_0708.jpg\" title=\"\" style=\"max-width:100%;min-width:100%;height:auto;\"\/><\/div>\n<\/div><script id=\"slides1\" type=\"text\/cycle\" data-cycle-split=\"---\">\n<div><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/oqey_gallery\/galleries\/truppenubungsplatz\/galimg\/truppenuebungsplatz_84fb6797.jpg\" title=\"\" style=\"max-width:100%;\"\/><\/div> --- 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src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Muensingen_Militaermuseum_84FB8743.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"214\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Muensingen_Militaermuseum_84FB8743.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Muensingen_Militaermuseum_84FB8743-160x107.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/Muensingen_Militaermuseum_84FB8743-140x93.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Viele alte H\u00fcte, aber kein alter Zopf. Im Gegenteil: Die liebevoll arrangierte Ausstellung im Museum des Alten Lagers holt die Vergangenheit ins Heute. Wer durch die R\u00e4ume unter der Turmuhr des K\u00f6niglich W\u00fcrttembergischen Postamts wandelt, riecht f\u00f6rmlich den Pulverdampf, h\u00f6rt die schneidenden Befehle. Hier steht ein m\u00e4chtiger gusseiserner Ofen, an dem die Offiziere ihre klammen Finger w\u00e4rmten, dort ein Paar Springerstiefel, als warteten sie auf den Morgenappell. Sogar das Zimmer des letzten franz\u00f6sischen Kommandanten ist authentisch nachgebildet inklusive Original-Uniform, M\u00fctze und Schreibtisch-Utensilien. Wer die Natur und die Geschichte dieses Teils begreifen will, muss seine Entdeckungsreise in diesem Museum beginnen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-388\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Museum_Altes_Lager.gif\" alt=\"Museum Altes Lager\" width=\"236\" height=\"156\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Museum_Altes_Lager.gif 236w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/Museum_Altes_Lager-140x92.gif 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 236px) 100vw, 236px\" \/>Der Traditionsverein Truppen\u00fcbungsplatz M\u00fcnsingen e.V. um den Vorsitzenden Gert Raatz z\u00e4hlt nur 20 Mann. Sie aber archivieren Dias, drapieren Modelle, reinigen und halten 100 Jahre Geschichte in Schuss. Die F\u00fchrungen im Museum senden derzeit die letzten Lebenszeichen der seit 2005 verwaisten Soldatensiedlung. Der Pulsschlag des Lagers pocht seicht \u2013 in einer Art Winterschlaf, bis konkrete Bio\u00adsph\u00e4renpl\u00e4ne das Relikt beleben.<\/p><\/blockquote>\n\t\t<div id=\"maps-marker-pro-92e4c3f8\" class=\"maps-marker-pro\" style=\"width: 100%;\">\n\t\t\t<div id=\"mmp-map-wrap-92e4c3f8\" class=\"mmp-map-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"mmp-panel-92e4c3f8\" class=\"mmp-panel\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"mmp-map-92e4c3f8\" class=\"mmp-map\" style=\"height: 400px;\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\n<p style=\"text-align: justify;\"><span class=\"Apple-style-span\" style=\"color: #808080;\"><em>WEBcode 19120 \/ WEBcode 153462 \/ WEBcode\u00a016141<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Soldaten gehen &#8211; was wird kommen? April 2006: Rosige Aussichten zeigt die Schw\u00e4bische Alb, nicht nur von seinen T\u00fcrmen. Mit der Schlie\u00dfung des Truppen\u00fcbungsplatzes M\u00fcnsingen Ende 2005 nahm die Idee von einem Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb erstmals konkrete Formen an.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6838,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[71],"tags":[],"class_list":["post-6836","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-app-edition-modellhaft-leben-biospharenreservat"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6836","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6836"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6836\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14570,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6836\/revisions\/14570"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6838"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6836"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6836"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6836"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}