{"id":73,"date":"2010-08-12T09:43:54","date_gmt":"2010-08-12T07:43:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=73"},"modified":"2010-11-17T10:13:58","modified_gmt":"2010-11-17T09:13:58","slug":"trinken-und-retten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=73","title":{"rendered":"Trinken und Retten"},"content":{"rendered":"<p><em><em><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/Archiv\/media\/radio_logo.gif\" alt=\"Podcast SPH\u00c4RE-Audio\" width=\"32\" height=\"30\" \/><\/em><\/em><\/em><em>Sph\u00e4re-Podcast: <\/em><em>Sympathiekampagne Streuobst<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"  alignright\" style=\"margin-left: 5px; margin-right: 5px;\" title=\"Minister Rudolf K\u00f6berle MdL: \u201eWir tragen besondere Verantwortung f\u00fcr Streuobstwiesen\u201c\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/news\/media_news\/erlebnisplattform\/3BFW3563.jpg\" alt=\" Minister Rudolf K\u00f6berle MdL: \u201eWir tragen besondere Verantwortung f\u00fcr Streuobstwiesen\u201c\" hspace=\"5\" width=\"160\" height=\"106\" align=\"right\" \/><\/p>\n<p><strong>Metzingen\/Glems:<\/strong> \u201eBaden-W\u00fcrttemberg ist \u201aStreuobstland\u2018. Wir haben die bedeutendsten Streuobstbest\u00e4nde in ganz Europa. Bundesweit steht jeder zweite Streuobstbaum im S\u00fcdwesten. Daher tragen wir auch eine besondere Verantwortung f\u00fcr diesen Lebensraum. <!--more-->Mit der Sympathiekampagne Streuobst wollen wir die \u00d6ffentlichkeit f\u00fcr das Thema Streuobst sensibilisieren und die Menschen, die sich bereits engagieren, unterst\u00fctzen\u201c, sagte der baden-w\u00fcrttembergische Minister f\u00fcr L\u00e4ndlichen Raum, Ern\u00e4hrung und Verbraucherschutz, Rudolf K\u00f6berle\u00a0MdL, am Freitag (3.\u00a0September 2010) in Metzingen-Glems (Landkreis Reutlingen).<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #800000;\">Sph\u00e4re-Podcast<\/span><\/strong><\/p>\n<p><object style=\"width: 160px; height: 180px;\" classid=\"clsid:02bf25d5-8c17-4b23-bc80-d3488abddc6b\" width=\"160\" height=\"180\" codebase=\"http:\/\/www.apple.com\/qtactivex\/qtplugin.cab#version=6,0,2,0\"><param name=\"autoplay\" value=\"false\" \/><param name=\"src\" value=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/AUDIO\/Web-Site\/7DFC8D83-4586-4762-943C-9DFA775D66F7\/CECD1552-0208-4005-8D25-F0556E56799A_files\/Minister_Koeberle-1.m4a\" \/><embed style=\"width: 160px; height: 180px;\" type=\"video\/quicktime\" width=\"160\" height=\"180\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/AUDIO\/Web-Site\/7DFC8D83-4586-4762-943C-9DFA775D66F7\/CECD1552-0208-4005-8D25-F0556E56799A_files\/Minister_Koeberle-1.m4a\" autoplay=\"false\"><\/embed><\/object><\/p>\n<p>Streuobstwiesen w\u00fcrden nicht nur eine reizvolle Landschaft bieten, sie seien auch \u00f6kologisch sehr wertvoll. Wie eine vom Ministerium f\u00fcr L\u00e4ndlichen Raum, Ern\u00e4hrung und Verbraucherschutz in Auftrag gegebene landesweite Streuobsterhebung zeige, gingen die Best\u00e4nde jedoch immer weiter zur\u00fcck. Dies liege haupts\u00e4chlich daran, dass die Bewirtschaftung sich f\u00fcr viele Streuobstwiesenbesitzer nicht mehr lohne. \u201eDie Zukunft unserer Streuobstwiesen h\u00e4ngt von der \u00f6konomischen und von der gesellschaftlichen Wertsch\u00e4tzung ab. Wir wollen daher Anreize schaffen, damit es sich f\u00fcr Wiesenbesitzer lohnt, sich zu b\u00fccken, die Fr\u00fcchte aufzuheben und die Wiesen zu pflegen. Zugleich wollen wir die Menschen f\u00fcr die Bedeutung unserer Streuobstbest\u00e4nde sensibilisieren\u201c, erkl\u00e4rte K\u00f6berle. Das Engagement des Landes umfasse dabei die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette &#8211; von der Pflege der B\u00e4ume \u00fcber die Ernte der Fr\u00fcchte bis zur Vermarktung der Produkte.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/news\/media_news\/3BFW2468gross.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" \/><\/p>\n<p><strong>Land f\u00f6rdert Streuobstwiesen j\u00e4hrlich mit 10 Millionen Euro <\/strong><br \/>\nDas Land f\u00f6rdere den Streuobstbau im Rahmen mehrerer Programme j\u00e4hrlich mit rund 10 Millionen Euro. Wesentliche F\u00f6rderprogramme seien neben dem Agrarumweltprogramm MEKA die F\u00f6rderma\u00dfnahmen \u00fcber die Landschaftspflegerichtlinie, Flurneuordnungsverfahren sowie die Zuwendungen zur St\u00e4rkung des \u00f6kologischen Landbaus. Daneben unterst\u00fctze das Land direkt die Verarbeitung und Vermarktung von Streuobstprodukten durch F\u00f6rderung von Fruchtsaftbetrieben und regionalen Streuobstinitiativen. Um die Situation besser einsch\u00e4tzen und geeignete Ma\u00dfnahmen entwickeln zu k\u00f6nnen, habe das Ministerium f\u00fcr L\u00e4ndlichen Raum, Ern\u00e4hrung und Verbraucherschutz eine \u201eStreuobst-Wertanalyse\u201c in Auftrag gegeben. Ein interdisziplin\u00e4res Expertenteam habe eine Bestandsaufnahme der bestehenden F\u00f6rderma\u00dfnahmen erstellt und neue Ma\u00dfnahmen zum Erhalt des Streuobstes auf Landes- und kommunaler Ebene entwickelt. Diese w\u00fcrden nun in Etappen umgesetzt.<\/p>\n<p><strong>Pflegezustand verbessern<\/strong><br \/>\nAktuell gebe es in Baden-W\u00fcrttemberg noch rund 116.000 Hektar Streuobstwiesen. Davon seien \u00fcber 70 Prozent unregelm\u00e4\u00dfig gepflegte oder ungepflegte Best\u00e4nde. Eine zentrale Frage sei daher, wie der Pflegezustand der Streuobstwiesen verbessert werden k\u00f6nne. \u201eWichtig ist dabei, die unterst\u00fctzenden Ma\u00dfnahmen noch st\u00e4rker auf die Pflege der Baumbest\u00e4nde und die Anerkennung des vielf\u00e4ltigen ehrenamtlichen Engagements auszurichten\u201c, sagte K\u00f6berle. Die verwahrlosten Streuobstbest\u00e4nde sollten daher in die Wiederherstellungspflege im Rahmen des \u00d6kokontos nach Naturschutzrecht aufgenommen werden. Auf diese Weise w\u00fcrden Impulse geschaffen, damit \u00fcberalterte und ungepflegte Streuobstbest\u00e4nde wieder gepflegt und revitalisiert w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Kampagne schafft Bewusstsein f\u00fcr Bedeutung der Streuobstbest\u00e4nde<br \/>\n\u201eStreuobstbewirtschaftung kann allerdings nicht grunds\u00e4tzlich von staatlicher Hand gegenfinanziert werden. Der Dreh- und Angelpunkt sind die Produkte, die sich f\u00fcr den Streuobstwiesenbewirtschafter rechnen m\u00fcssen. Daher setzen wir mit unserer Sympathiekampagne auch gezielt beim Konsum und bei der Vermarktung an\u201c, erkl\u00e4rte der Minister. Auf sympathische Art und Weise werde f\u00fcr Produkte aus dem Streuobstbau geworben. Die \u00d6ffentlichkeit solle f\u00fcr das Thema Streuobst sensibilisiert werden. Zugleich leiste die Kampagne einen Beitrag zur Wertsch\u00e4tzung der Streuobstbest\u00e4nde, indem die vielf\u00e4ltige Bedeutung des Streuobstbaus f\u00fcr das Land und seine Menschen kommuniziert werde. \u201eMit der Sympathiekampagne f\u00fcr unsere Streuobstbest\u00e4nde wollen wir einen Beitrag leisten, damit unsere Streuobstbest\u00e4nde quantitativ und qualitativ erhalten bleiben\u201c, betonte K\u00f6berle.<\/p>\n<p>Die Kampagne bestehe aus mehreren Bausteinen. Die weitere Verbesserung der Information, der Kommunikation und der Vernetzung zwischen den Akteuren seien f\u00fcr den Streuobstbau unverzichtbar. Das Streuobst-Internetportal HYPERLINK &#8222;http:\/\/www.streuobstwiesen-bw.de&#8220; www.streuobstwiesen-bw.de leiste daher hierf\u00fcr einen wichtigen Beitrag. \u201eDas Streuobstportal ist eine Informations- und Austauschplattform zum heimischen Streuobst. Hier finden Interessierte auch praktische Hilfe und Informationen zu F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten oder Schulungen\u201c, sagte K\u00f6berle.<\/p>\n<p>Kampagne gibt Streuobstbau in Baden-W\u00fcrttemberg ein Gesicht<br \/>\n\u201eWir wollen die Akteure unterst\u00fctzen, die sich bereits f\u00fcr den Streuobstbau engagieren &#8211; bei der Kommunikation des Themas und bei der Vermarktung ihrer Produkte\u201c, sagte K\u00f6berle. So k\u00f6nnten Streuobstinitiativen, Vereine und Verb\u00e4nde eine internetbasierte Gestaltungshilfe nutzen, um Faltbl\u00e4tter und Plakate f\u00fcr Veranstaltungen und Feste zu erstellen. Unternehmen der baden-w\u00fcrttembergischen Fruchtsaftbranche k\u00f6nnten auf ansprechend gestaltete Versandboxen zur\u00fcckgreifen, um f\u00fcr ihre Produkte zu werben. Mineralbrunnenunternehmen k\u00f6nnten das Angebot annehmen und auf ihren Flaschenetiketten f\u00fcr das Thema Streuobst werben. Mit den Zusagen der Unternehmen Ensinger Mineral-Heilquellen, Schwarzwald-Sprudel und Wildbadquelle Mineralbrunnen werde bereits in K\u00fcrze auf rund zwei Millionen Mineralwasserflaschen f\u00fcr den Streuobstbau in Baden-W\u00fcrttemberg geworben. \u201eDurch einen einheitlichen Auftritt und ein Streuobstlogo gibt die Kampagne dem Streuobstbau in Baden-W\u00fcrttemberg ein Gesicht und schafft Aufmerksamkeit\u201c, betonte K\u00f6berle.<\/p>\n<p>Weitere Elemente der Kampagne seien ein Foto-Wettbewerb zur Findung eines Sympathietr\u00e4gers oder eines Sympathiemotivs f\u00fcr den Streuobstbau und ein Landespreis \u201eInnovation durch Vielfalt &#8211; Vielfalt durch Innovation\u201c. Dieser werde 2011 erstmalig ausgelobt. Gesucht w\u00fcrden innovative oder auch in Vergessenheit geratene Produkte aus dem Streuobstbau mit Vermarktungspotential. \u201eDie Kampagne ist in die Zukunft gerichtet &#8211; wir werden die Angebote und Ma\u00dfnahmen kontinuierlich fortentwickeln und ausbauen\u201c, sagte K\u00f6berle.<\/p>\n<p>\u201eDie Sympathiekampagne Streuobst lebt von den Menschen, Organisationen und Unternehmen, die die Angebote annehmen und mitmachen. Der Erhalt unserer Streuobstbest\u00e4nde h\u00e4ngt von Menschen ab, die sich entweder schwei\u00dftreibend f\u00fcr die Pflege einsetzen oder die vielseitigen und leckeren Streuobstprodukte konsumieren. Der baden-w\u00fcrttembergische Streuobstbau braucht beide.\u201c<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" style=\"margin-left: 5px; margin-right: 5px;\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/news\/media_news\/3BFW3573.jpg\" alt=\"\" hspace=\"5\" width=\"125\" height=\"188\" align=\"left\" \/>N\u00e4here Informationen<\/strong> zur Streuobstkampagne finden Sie unter\u00a0<a href=\"http:\/\/www.streuobstwiesen-bw.de\/\" target=\"_blank\"><span style=\"color: #cc6600;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">www.streuobstwiesen-bw.de<\/span><\/span><\/a><\/p>\n<p>Dort finden Sie auch die Ergebnisse der \u201eStreuobst-Wertanalyse\u201c&#8230;.<\/p>\n<p>\u2026k\u00f6nnen Sie auch die neu aufgelegte Brosch\u00fcre \u201eStreuobstwiesen in Baden-W\u00fcrttemberg &#8211; Daten, Handlungsfelder, Ma\u00dfnahmen, F\u00f6rderung\u201c bestellen.<\/p>\n<p>\u2026finden Sie einen Wegweiser zum Geoportal des Landesamts f\u00fcr Geoinformation und Landentwicklung, bei dem Sie die landesweite Streuobsterhebung finden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir haben die bedeutendsten Streuobstbest\u00e4nde in ganz Europa. Bundesweit steht jeder zweite Streuobstbaum im S\u00fcdwesten. Daher tragen wir auch eine besondere Verantwortung f\u00fcr diesen Lebensraum. Mit der Sympathiekampagne Streuobst wollen wir die \u00d6ffentlichkeit f\u00fcr das Thema Streuobst sensibilisieren und die Menschen, die sich bereits engagieren, unterst\u00fctzen\u201c, sagte der baden-w\u00fcrttembergische Minister f\u00fcr L\u00e4ndlichen Raum, Ern\u00e4hrung und Verbraucherschutz, Rudolf K\u00f6berle MdL<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[14,12,15],"tags":[],"class_list":["post-73","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-naturschutz","category-podcast","category-politik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/73","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=73"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/73\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":77,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/73\/revisions\/77"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=73"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=73"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=73"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}