{"id":734,"date":"2007-01-30T10:12:42","date_gmt":"2007-01-30T09:12:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=734"},"modified":"2019-01-25T08:46:29","modified_gmt":"2019-01-25T07:46:29","slug":"unesco-gebietskulisse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=734","title":{"rendered":"Biosph\u00e4re-Gebietskulisse"},"content":{"rendered":"<h5 style=\"text-align: left;\">\u00a0<em>Ein Biosph\u00e4rengebiet mit Buchten und Fjorden<\/em><\/h5>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #cc6600;\"> Die Gebietskulisse des Biosph\u00e4rengebietes steht fest<!--more--><\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/Themen\/media_themen\/07_01_10_bios_karte.pdf\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/Themen\/media_themen\/07_01_10_karteklein.gif\" alt=\"\" width=\"100\" height=\"140\" align=\"right\" border=\"0\" hspace=\"5\" \/><\/a><\/strong><strong>30.1.2007:<\/strong> Dass das Biosph\u00e4rengebiet zwar auf einem guten Weg, jedoch noch lange nicht in trockenen T\u00fcchern ist. Das ist das Ergebnis der Sitzung des St\u00e4ndigen Ausschuss am vergangenen Mittwoch in der Zehntscheuer in M\u00fcnsingen deutlich geworden.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Die Gebietskulisse steht: Es nehmen am Biosph\u00e4rengebiet 29 Gemeinden mit 306253 Einwohnern aus drei Landkreisen aus zwei Regierungsbezirken teil, die insgesamt 85000\u00a0Hektar Fl\u00e4che einbringen. Die erforderlichen 3 Prozent an Kernzone sind vorhanden, 37 Prozent des Gebietes werden als Pflegezone deklariert und der gro\u00dfe Rest ist Entwicklungszone.<\/p>\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: left;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/Themen\/media_themen\/07_01_10_bios_karte.pdf\" target=\"_blank\"> Karte der Gebietskulisse vergr\u00f6\u00dfern &gt;&gt;<\/a><\/strong><\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: left;\">Eigentlich wollte Minister Peter Hauk h\u00f6chtspers\u00f6nlich die frohe Botschaft verk\u00fcnden, dass die Gebietkulisse des zuk\u00fcnftigen \u201eBiosph\u00e4rengebietes Schw\u00e4bisch Alb\u201c nach mehreren Anl\u00e4ufen endlich steht. Doch der heftige Schneefall hielt ihn auf der Autobahn fest.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Spontan sprang der gut informierte Ministerialdirektor Max Munding in die Bresche, zusammen mit Dr.Wolf Hammann, dem \u201eMarathon-Verhandler&#8220; des Regierungspr\u00e4sidiums und T\u00fcbingens Regierungspr\u00e4sident Hermann Strampfer stellte er die aktuelle Gebietskulisse und die Mantelverordnung, also die Regelungen, die in der Biosph\u00e4re k\u00fcnftig gelten sollen, vor.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Eine Besonderheit hat das \u201eBiosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb\u201c, denn es ist das erste derartige Gebiet, das den \u201eurbanen Aspekt\u201c ber\u00fccksichtigt. So ist beispielsweise das Stadtgebiet von Metzingen beim zuk\u00fcnftigen Biosph\u00e4rengebiet mit dabei. \u201eEs wird das am dichtesten besiedelte Biosph\u00e4rengebiet zumindest in Deutschland werden\u201c, meinte Dr. Wolf Hammann, Leiter der Abteilung Umwelt beim Regierungspr\u00e4sidium T\u00fcbingen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Das geplante Biosph\u00e4rengebiet \u201eSchw\u00e4bische Alb\u201c umfasst das Gebiet zwischen Weilheim\/Teck im Norden, Zwiefalten im S\u00fcden, Schelklingen im Osten und Reutlingen im Westen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Augenf\u00e4llig sind jedoch die von Max Munding einfallsreich \u201eFjorde\u201c benannten, markanten Einbuchtungen. Denn die Gemeinden Mehrstetten, Lenningen und Dettingen\/Erms konnten sich zu einer Teilnahme noch nicht durchringen. Ebenso fehlen gro\u00dfe Gebiete von Lichtenstein und Sankt Johann, die das Biosph\u00e4rengebiet im Westen abrunden w\u00fcrden. Im Osten muss gar auf Laichingen und vor allem Heroldstatt verzichtet werden, obwohl diese beiden Gemeinden unmittelbar am Herzst\u00fcck der Biosph\u00e4re, dem Truppen\u00fcbungsplatz, angrenzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Einige Diskussionsteilnehmer bedauern es, dass die Gemeinden wie Lenningen, Beuren oder auch Neidlingen am Fu\u00dfe des Albtraufs sich nicht entschlie\u00dfen konnten, ihre aus naturschutzfachlicher Sicht sehr hochwertigen Streuobstwiesen einzubringen. Hier jedoch k\u00e4mpfen die Kommunen noch mit der Akzeptanz der Vogelschutzgebiete, die auf Druck der EU z\u00fcgig ausgewiesen werden m\u00fcssen. Dies ist eine Altlast, denn die Regierung hat seit ann\u00e4hernd 20 Jahren verschlafen, entsprechende Gebiete auszuweisen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Doch gibt es gen\u00fcgend Gemeinden, die mit Feuereifer bei der Sache sind und neben dem Regierungspr\u00e4sidium und der Landesregierung die Entwicklung des Biosph\u00e4rengebietes ma\u00dfgeblich vorangetrieben haben. Als Beispiel seien hier die Keimzellengemeinden M\u00fcnsingen, Bad Urach und R\u00f6merstein genannt. Die B\u00fcrgermeister Siegmund Ganser aus H\u00fclben sowie Hartmut Walz aus Westerheim haben sich ebenfalls sehr fr\u00fchzeitig entschieden, ihre gesamte Gemeindefl\u00e4che ins Biosph\u00e4rengebiet einzubringen und dies auch ihren B\u00fcrgern vermitteln k\u00f6nnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Den L\u00f6wenanteil an den hochwertigen Kernzonen mit 20,5 Prozent bringt mit den W\u00e4ldern auf dem ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatz die BIMA (Bundesanstalt f\u00fcr Immobilien) ein. Sehr gut mit dabei ist auch Bad Urach, deren W\u00e4lder in der \u201eUracher Talspinne\u201c 15,6 Prozent ausmachen. Hayingen, M\u00fcnsingen, Gomadingen, Lenningen und Schelklingen steuern ebenfalls gro\u00dfe Fl\u00e4chen an zuk\u00fcnftigem Bannwald bei.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #cc6600;\"><br \/>\n<\/span><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">\u00dcbersicht der 29 Biosph\u00e4ren-Gemeinden (Stand September 2017)<\/span><\/h3>\n<p><strong>Landkreis Reutlingen<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Bad Urach\u00a012.143 Einwohner<\/li>\n<li>Dettingen\/Erms\u00a09477\u00a0Einwohner<\/li>\n<li>Eningen\u00a010.951\u00a0Einwohner<\/li>\n<li>Gomadingen\u00a02288\u00a0Einwohner<\/li>\n<li>Grabenstetten\u00a01667\u00a0Einwohner<\/li>\n<li>Hayingen\u00a02206\u00a0Einwohner<\/li>\n<li>H\u00fclben\u00a02863\u00a0Einwohner<\/li>\n<li>Lichtenstein\u00a09166\u00a0Einwohner<\/li>\n<li>Metzingen\u00a021.612\u00a0Einwohner<\/li>\n<li>M\u00fcnsingen\u00a014.399\u00a0Einwohner<\/li>\n<li>Pfullingen\u00a018.112\u00a0Einwohner<\/li>\n<li>Reutlingen\u00a0114.310\u00a0Einwohner<\/li>\n<li>R\u00f6merstein\u00a03984\u00a0Einwohner<\/li>\n<li>St. Johann\u00a05034\u00a0Einwohner<\/li>\n<li>Zwiefalten\u00a02187 Einwohner (Gesamt = 227536 Einwohner LK Reutlingen)<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>Landkreis Esslingen<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Beuren\u00a03549\u00a0Einwohner<\/li>\n<li>Bissingen a. d. Teck\u00a03481\u00a0Einwohner<\/li>\n<li>Dettingen u. Teck\u00a06010\u00a0Einwohner<\/li>\n<li>Erkenbrechtsweiler\u00a02143\u00a0Einwohner<\/li>\n<li>Kohlberg\u00a02268\u00a0Einwohner<\/li>\n<li>Lenningen\u00a08026\u00a0Einwohner<\/li>\n<li>Neidlingen\u00a01838\u00a0Einwohner<\/li>\n<li>Neuffen 6210\u00a0Einwohner<\/li>\n<li>Owen\u00a03415\u00a0Einwohner<\/li>\n<li>Weilheim a. d. Teck\u00a010.052 Einwohner (Gesamt = 42886 Einwohner LK Esslingen)<\/li>\n<\/ol>\n<p><strong>\u00a0Alb-Donau-Kreis<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>Ehingen\u00a025.503\u00a0Einwohner<\/li>\n<li>Lauterach\u00a0609\u00a0Einwohner<\/li>\n<li>Schelklingen\u00a06783\u00a0Einwohner<\/li>\n<li>Westerheim 2936 Einwohner\u00a0(Gesamt =\u00a035831 Einwohner im LK\u00a0Alb-Donau-Kreis)<\/li>\n<\/ol>\n<p><span class=\"Apple-style-span\" style=\"color: #800000;\"><strong>Alb-Gemeinden am Rande des Biosph\u00e4rengebietes Schw\u00e4bische Alb<\/strong><\/span><\/p>\n<ul>\n<li>Blaubeuren<\/li>\n<li>Gammerstingen<\/li>\n<li>Gro\u00dfengstingen<\/li>\n<li>Heroldstatt<\/li>\n<li>Hohenstein<\/li>\n<li>Laichingen<\/li>\n<li>Mehrstetten<\/li>\n<li>Merklingen<\/li>\n<li>Obermarchtal<\/li>\n<li>Pfronstetten<\/li>\n<li>Rechtenstein<\/li>\n<li>Sonnenb\u00fchl<\/li>\n<li>Trochtelfingen<\/li>\n<li>Wiesensteig<\/li>\n<\/ul>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><\/h2>\n<h2 style=\"text-align: left;\"><span style=\"font-size: x-small;\"><span class=\"Apple-style-span\" style=\"font-weight: normal;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1738\" title=\"truppenuebung_IMG_5293\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/truppenuebung_IMG_5293.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/truppenuebung_IMG_5293.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/truppenuebung_IMG_5293-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/truppenuebung_IMG_5293-140x93.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><br \/>\n<\/span><\/span><\/h2>\n<p><em>Der ehemalige Truppen\u00fcbungsplatz gilt als Zentrum des Biosph\u00e4rengebietes<\/em><\/p>\n<h2><span style=\"color: #808000;\"><strong>Im Herzen der Schw\u00e4bischen Alb herrscht Ruhe<\/strong><\/span><\/h2>\n<p>Ruhig und friedlich, ja verschlafen und tr\u00e4ge wirkt der \u201ePlatz\u201c \u2013 wie ihn die Einheimischen nennen. Doch, was k\u00f6nnten die Pfade, die B\u00e4ume am Wegrand, die Marksteine nicht alles erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Wie viele Generationen junger M\u00e4nner in schweren Kampfstiefeln, in voller Ausr\u00fcstung mussten hier die letzten 100 Jahre marschieren, schie\u00dfen, durch den Schlamm robben oder haben im Winterbiwak schrecklich gefroren. Egal welcher Armee sie angeh\u00f6rten, sie alle durchlebten die gleichen Qualen. Die Bundeswehrsoldaten des Panzergrenadierbataillons ebenso, wie die Angeh\u00f6rigen der franz\u00f6sischen Armee. Die stummen Zeugen am Wegrand haben fr\u00f6hliche junge Menschen gesehen, die hoffnungsvoll ihre Zukunft planten. Und sie sahen sp\u00e4ter ihre bitteren Tr\u00e4nen und die ihrer Eltern, Gro\u00dfeltern und Geschwister, als sie die Heimat, Gruorn, verlassen mussten. Die stummen Zeitzeugen h\u00e4tten viel zu berichten von den jungen Soldaten der Wehrmacht, die von hier aus in den Tod marschierten.<\/p>\n<p>Sie beobachteten die Truppen des Kaisers, wie sie in den Krieg zogen und sahen das Leid der Kriegsgefangenen im \u201eG\u00e4nsewag\u201c.Sie h\u00f6rten den Jubel und die Marschmusik als das XIII. K\u00f6niglich W\u00fcrttembergische Armeekorps 1895 im M\u00fcnsinger Hardt einzog. Der \u201ePlatz\u201c, diese einzigartige Landschaft, er hat alles \u00fcberstanden.<\/p>\n<p>Ab dem 1. Januar 2006 ist der Truppen\u00fcbungsplatz M\u00fcnsingen Vergangenheit. Die Zukunft hei\u00dft Biosph\u00e4re Schw\u00e4bische Alb. Nicht mehr schwere Kampfstiefel durchschweifen die W\u00e4lder, sondern Wanderstiefel oder Joggingschuhe. Die Kampfausr\u00fcstung schrumpft zum Verpflegungsrucksack. Der Tarnanzug weicht grellfr\u00f6hlicher Freizeitkleidung.<\/p>\n<p>Einzig die stummen Zeugen am Wegrand bleiben bestehen, sie werden weiterhin sehen wie die Zeit rasend schnell \u00fcber das Land eilt.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p><span style=\"color: #808000;\"><strong>SPH\u00c4RE-Diashow:\u00a0<\/strong><strong>Dach der Alb<\/strong><\/span><\/p>\n<p><strong>Bildergalerie:<\/strong>\u00a0Nach \u00fcber 100 Jahren Milit\u00e4rbetriebs zieht der letzte Soldat im Dezember 2005 ab. Die Geburtsstunde des Biosph\u00e4rengebietes Schw\u00e4bische Alb. Der Truppen\u00fcbungsplatz als Mittelpunkt f\u00fcr eine Raumschaft, die es zu sch\u00fctzen gilt &#8211; so lautet die Vision des Landesvaters, der sich die UNESCO-Anerkennung f\u00fcr diesen sch\u00f6nen Teil der Schw\u00e4bischen Alb auf die Fahnen geschrieben hatte. Und aus der Idee wurde Realit\u00e4t. Der SPH\u00c4RE-Verlag begleitet dieses Projekt nicht nur ab der Stunde Null, sondern unterst\u00fctzt den Reiseziele-Suchenden ab 2009 mit diesem einzigartigen Service der interaktiven Karte kombiniert mit ausgew\u00e4hlten GPS-Touren.<\/p>\n<p><strong>Gruorn<\/strong>\u00a0<strong>&gt;&gt;<\/strong><br \/>\nDas verlassene Dorf auf dem ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatz lockt 10.000 Besucher j\u00e4hrlich. Einzig die Kirche und das Schulhaus sind erhalten, der Rest ist dem Erdboden gleich.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/gps\/media_gps\/84FB0699.jpg\" alt=\"Diashow Ehemaliger Truppen\u00fcbungsplatz M\u00fcnsingen\" width=\"161\" height=\"108\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/gps\/media_gps\/84FB9904.jpg\" alt=\"Diashow Ehemaliger Truppen\u00fcbungsplatz M\u00fcnsingen Stephanus-Kirche in Gruorn\" width=\"160\" height=\"107\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/gps\/media_gps\/IMG_5247.jpg\" alt=\"Diashow Ehemaliger Truppen\u00fcbungsplatz M\u00fcnsingen: Altes Schulhaus Gruorn\" width=\"160\" height=\"107\" \/><\/p>\n<p><strong>Weidbuche &gt;&gt;<\/strong><br \/>\nDer Verbiss der Schafe an jungen B\u00e4umen auf dem alten Milit\u00e4rgel\u00e4nde ist die Ursache f\u00fcr die eigent\u00fcmlich mehrst\u00e4mmigen Baumriesen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/gps\/media_gps\/84FB0715.jpg\" alt=\"Diashow Ehemaliger Truppen\u00fcbungsplatz M\u00fcnsingen\" width=\"161\" height=\"108\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/gps\/media_gps\/84FB0373.jpg\" alt=\"Diashow Ehemaliger Truppen\u00fcbungsplatz M\u00fcnsingen\" width=\"161\" height=\"108\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/gps\/media_gps\/84FB1427.jpg\" alt=\"Diashow Ehemaliger Truppen\u00fcbungsplatz M\u00fcnsingen\" width=\"161\" height=\"108\" \/><\/p>\n<p><strong>Schusswunden &gt;&gt;<\/strong><br \/>\nNicht nur in B\u00e4umen der traumhaften Landschaft des M\u00fcnsinger Hardts steckt scharfe Munition, auch im Boden &#8211; achtung Blindg\u00e4ngergefahr.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/gps\/media_gps\/84FB1459.jpg\" alt=\"Diashow Ehemaliger Truppen\u00fcbungsplatz M\u00fcnsingen\" width=\"161\" height=\"108\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/gps\/media_gps\/IMG_4241.jpg\" alt=\"Diashow Ehemaliger Truppen\u00fcbungsplatz M\u00fcnsingen\" width=\"162\" height=\"108\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/gps\/media_gps\/84FB1831.jpg\" alt=\"Diashow Ehemaliger Truppen\u00fcbungsplatz M\u00fcnsingen\" width=\"161\" height=\"108\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/gps\/media_gps\/84FB1877.jpg\" alt=\"Diashow Ehemaliger Truppen\u00fcbungsplatz M\u00fcnsingen\" width=\"161\" height=\"108\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/gps\/media_gps\/IMG_5292.jpg\" alt=\"Diashow Ehemaliger Truppen\u00fcbungsplatz M\u00fcnsingen\" width=\"162\" height=\"108\" \/>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/gps\/media_gps\/IMG_4220.jpg\" alt=\"Diashow Ehemaliger Truppen\u00fcbungsplatz M\u00fcnsingen\" width=\"162\" height=\"108\" \/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/gps\/media_gps\/IMG_5263.jpg\" alt=\"Diashow Ehemaliger Truppen\u00fcbungsplatz M\u00fcnsingen\" width=\"162\" height=\"108\" \/><\/p>\n<h3><a href=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/interaktive_karte\/gps_touren\/gps_reutlingen_1.html#hangschluchten\" target=\"_self\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/interaktive_karte\/i_Punkt.gif\" alt=\"i-Punkt\" width=\"30\" height=\"30\" align=\"absmiddle\" border=\"0\" \/><\/a>\u00a0Chronik Truppen\u00fcbungsplatz M\u00fcnsingen<\/h3>\n<h3><span class=\"Apple-style-span\" style=\"font-size: 13px; font-weight: normal;\"><strong>1895<\/strong>\u00a0M\u00fcnsinger Hardt wird als Truppen\u00fcbungsplatz ausgew\u00e4hlt. Der Ankauf der Fl\u00e4chen f\u00fcr einen Truppen\u00fcbungsplatz f\u00fcr das XIII. W\u00fcrttembergische Armeekorps im M\u00dcNSINGER HARDT wird abgeschlossen. Fl\u00e4che: 3.663 ha; Kosten: 4,97 Millionen Reichsmark. Noch im selben Jahr findet das erste Schie\u00dfen statt.<\/span><\/h3>\n<ul>\n<li><strong>1896<\/strong>\u00a0Ausbau des Truppenlagers, zuerst als Zeltlager. Erstes Gefechts- und Artillerieschie\u00dfen:<\/li>\n<li><strong>1914<\/strong>\u00a0Bau des Kriegsgefangenenlagers G\u00c4NSEWAG<\/li>\n<li><strong>1919<\/strong>\u00a0Die Reichswehr nutzt den Truppen\u00fcbungsplatz durchg\u00e4ngig als \u00dcbungsgel\u00e4nde. Noch im September 1919 wird das erste Gefechtsschie\u00dfen durchgef\u00fchrt.<\/li>\n<li><strong>1943<\/strong>\u00a0Aufstellung der 4. italienischen Gebirgsdivision (Alpini) \u201eMonte Rosa\u201c.<\/li>\n<li><strong>1944<\/strong>\u00a0Aufstellung der 1. und 2. Wlassow-Division, die nach dem sowjetischen General Wlassow, Befehlshaber der sogenannten \u201erussischen Befreiungsarmee\u201c, benannt ist und auf deutscher Seite k\u00e4mpft. (Einsatz und Aufl\u00f6sung 1945 im Raum Tschechoslowakei\/\u00d6sterreich).<\/li>\n<li><strong>1945<\/strong>\u00a0Amerikanische Verb\u00e4nde besetzten kurzzeitig den Truppen\u00fcbungsplatz M\u00fcnsingen, der wenig sp\u00e4ter bei der Aufteilung der Besatzungszonen unter franz\u00f6sische Verwaltung kommt.<\/li>\n<li><strong>1947<\/strong>\u00a0Erste \u00dcbung nach dem Zweiten Weltkrieg durch franz\u00f6sische Truppen. Truppen\u00fcbungsplatz und Lager verbleiben unter franz\u00f6sischer Verwaltung.<\/li>\n<li><strong>1957<\/strong>\u00a0Indienststellung des Verbindungskommandos der Bundeswehr zur franz\u00f6sischen Truppenplatzkommandantur in M\u00fcnsingen.<\/li>\n<li><strong>1958<\/strong>\u00a0Erstmals \u00fcben Truppen der Bundeswehr in M\u00fcnsingen.<\/li>\n<li><strong>1959<\/strong>\u00a0Aufstellung der Standortverwaltung Stetten a.k.M. am 15. November. Im gleichen Monat Verlegung der Panzerj\u00e4gerkompanie 290 (aufgel\u00f6st 1997) und des Panzerbataillons 294 (heutiges Panzergrenadierbataillon 294) in das Lager Heuberg (erste st\u00e4ndige Bundeswehreinheiten). Stetten a.k.M. ist somit Bundeswehr-Garnison.<\/li>\n<li><strong>1960<\/strong>\u00a0Abkommen zwischen dem Bundesministerium der Verteidigung und dem Oberkommando der franz\u00f6sischen Streitkr\u00e4fte in Deutschland \u00fcber die gemeinsame Nutzung des Truppen\u00fcbungsplatzes M\u00fcnsingen. Hier wird die kostenfreie Mitnutzung des Truppen\u00fcbungsplatzes M\u00fcnsingen durch die Bundswehr vereinbart. Im Gegenzug erhalten die franz\u00f6sischen Streitkr\u00e4fte gleichwertige Belegungszeitr\u00e4ume auf den von der Bundeswehr verwalteten Truppen\u00fcbungspl\u00e4tzen Baumholder und Heuberg.<\/li>\n<li><strong>1992<\/strong>\u00a0Am 1. August \u00fcbernimmt die Bundeswehr den Truppen\u00fcbungsplatz von den franz\u00f6sischen Streitkr\u00e4ften. Bald darauf erfolgt die Indienststellung einer eigenen Truppen\u00fcbungsplatzkommandantur.<\/li>\n<li><strong>1995<\/strong>\u00a0Im Juli wird die 100-Jahr-Feier Truppen\u00fcbungsplatz ausgerichtet.<\/li>\n<li><strong>1995-1997<\/strong>\u00a0Ausbau der Schie\u00dfbahn 12 mit computergesteuertem Zielbauger\u00e4t (als gr\u00f6\u00dfte und modernste Schie\u00dfbahn f\u00fcr Gefechtsfahrzeuge in Europa).<\/li>\n<li><strong>2005<\/strong>\u00a0Au\u00dferdienststellung des Truppen\u00fcbungsplatzes M\u00fcnsingen am 21. Oktober<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.streitkraeftebasis.de\/\"><span style=\"color: #cc6600;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">www.streitkraeftebasis.de<\/span><\/span><\/a>\u00a0(11.12.05)<\/p>\n<div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0Ein Biosph\u00e4rengebiet mit Buchten und Fjorden Die Gebietskulisse des Biosph\u00e4rengebietes steht fest<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":6885,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[17,3],"tags":[],"class_list":["post-734","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-meilensteine","category-tourismus"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/734","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=734"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/734\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":14140,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/734\/revisions\/14140"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/6885"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=734"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=734"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=734"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}