{"id":7624,"date":"2014-09-10T15:59:50","date_gmt":"2014-09-10T13:59:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=7624"},"modified":"2021-03-31T10:35:40","modified_gmt":"2021-03-31T08:35:40","slug":"wandern-die-etappenziele","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=7624","title":{"rendered":"Wandern \u2013 die Etappenziele"},"content":{"rendered":"<p>Vorsicht Ansteckungsgefahr! Wen das Reisefieber im letzten Stadium sch\u00fcttelt, hat keine Chance auf Heilung. Er muss stets hoch hinaus, will immer weiter und am liebs\u00adten mehrere Wochen lang. Das Sph\u00e4re-Magazin hat sich auf der Schw\u00e4bischen Alb nach Wanderrouten mit dem h\u00f6chsten Suchtpotential umgeschaut. <!--more-->Und siehe da: Der Fernwanderweg Albsteig-HW1 wirbelt die Fieberkurve ebenso in die H\u00f6he wie es die abenteuerlichen Alpentouren auf Hannibals Spuren verm\u00f6gen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7156\" title=\"wandern_rechtenstein_feld_weizen_fernsicht_3BFW8973\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2005\/01\/wandern_rechtenstein_feld_weizen_fernsicht_3BFW8973.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2005\/01\/wandern_rechtenstein_feld_weizen_fernsicht_3BFW8973.jpg 640w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2005\/01\/wandern_rechtenstein_feld_weizen_fernsicht_3BFW8973-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2005\/01\/wandern_rechtenstein_feld_weizen_fernsicht_3BFW8973-480x320.jpg 480w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2005\/01\/wandern_rechtenstein_feld_weizen_fernsicht_3BFW8973-140x93.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=7134\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Zur interaktiven Tourenkarte &gt;&gt;<\/a><\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\"><em>Sanft wogt das Albprofil von 900 Meter H\u00f6he hinab zur Donau (500 Meter \u00fcber dem Meer):\u00a0Wer von der Donau aus die Alb hochblickt, nimmt den H\u00f6henunterschied kaum war. Doch zwischen dem Weizenfeld bei Rechtenstein und dem Gebirgskamm am Ende des im Bildhintergrund ansteigenden Lautertals liegen mehr als 300 Meter H\u00f6hendifferenz. (Foto: Sp\u00e4therbst bei Rechtenstein)<\/em><\/span><\/p>\n<p>Seit der Anerkennung des mittleren Teils der Schw\u00e4bischen Alb als UNESCO-Biosph\u00e4renreservat r\u00fcckt diese raue Landschaft bei den Reisedeutschen zunehmend in den Mittelpunkt. Die Medien, TV und Presse berichten nun h\u00e4ufiger und gern. Bisweilen aber tr\u00fcbt das hektische Blitzlichtgewitter die Freude am nat\u00fcrlich, klaren Albsonnenschein. Denn nur allzu oft reproduziert der Mainstream-Journalismus nur das wenig tiefgr\u00fcndige PR-Ges\u00e4usel (PR = Public-Relation, Pressemeldung).<\/p>\n<p>Dabei waren schon zuvor die Alpen zwar h\u00f6her, die Schw\u00e4bische Alb unter Wanderf\u00fc\u00dfen aber angenehmer und daher sch\u00f6ner. Warum? Im Gebirge geht es meist nur steil bergauf und \u2013 die Oberschenkel gr\u00fc\u00dfen \u2013 ebenso unerbittlich wieder hinab. Wer das nicht schafft, schwimmt im Touristenstrom der Alpen im Spazierg\u00e4nger-Modus an der einen Talseite entlang und auf der anderen wieder entgegen \u2013 nicht gerade prickelnd, oder? Ach ja, Seilbahnen gibt es auch noch \u2013 die h\u00f6chste Kunst des Wanderns. Da schenkt sich der Kenner doch glatt die Gipfelkreuze und verkriecht sich statt dessen in den H\u00f6hlen der Schw\u00e4bischen Alb. Gern sp\u00fcrt er in den verfallenen Burgen die Historie alter K\u00f6nige und Kaiser auf oder erklimmt \u00fcber zahlreiche Aussichtst\u00fcrme das \u00fcber 1000 Meter hohe Dach der Alb.<\/p>\n<p>Auf dem 200 Kilometer langen Karstgebirge wandeln Sie immer auf der H\u00f6h\u00b4 \u00fcber liebliche Kuppen und an verwinkelt- schroffen Albkanten. Besonders aussichtsreich gibt sich die nordwestliche Hangkante mit Fernsicht bis in den Schwarzwald hinein. An diesen Albflanken finden Sie die wildesten Trails, die Konditionsbolzen \u00fcber Talabw\u00e4rtspfade zu traumhaften Wanderrunden verbinden k\u00f6nnen. Auf dem flach nach S\u00fcdosten zur Donau hin wegkippenden Alb-Plateau haben die schwungvoll m\u00e4andrierenden B\u00e4che liebliche T\u00e4ler gegraben. Die Alpen erscheinen zum Greifen nah. Die wirklich einsamsten Routentipps warten hier auf Sie und Ihre Wanderschuhe.<\/p>\n<p>Sph\u00e4re l\u00e4dt Sie nun ein zu den sch\u00f6nsten Tourenvorschl\u00e4gen der gesamten Schw\u00e4bischen Alb. Zur Orientierung hat die Redaktion folgende Touren-Hotspots auf <a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=7134\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">der Karte markiert<\/a>. \u00dcber den QR-Code rechts oben gelangen Sie zu interaktiven Online-Karten, die Sph\u00e4re eigens f\u00fcr diese Insider-Routen entworfen hat. Die Tipps orientieren sich nicht an allgemeinen Empfehlungen, sondern vielmehr an des Lesers Wanderslust und eigenen Praxistests. Sammeln doch waschechte Individualisten lieber viel Stock und Stein unterm Schuh, als kesse Werbe\u00adspr\u00fcche aus Brosch\u00fcrenmaterial. Auch GPS-Plattformen bringen den Newcomer wenig auf den Albgeschmack. Sie bieten homogene Masse an Routen aber wenig Beratungsklasse. Es fehlt die zugespitzte Aufbereitung eines unabh\u00e4ngigen Fachjournals.<\/p>\n<p>Deshalb sei an dieser Stelle auf die verlagseigene GPS-Plattform verwiesen und deren journalistisch aufbereiteten Touren-Tipps (<a href=\"https:\/\/gps.biosphaere-alb.com\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">gps.biosphaere-alb.com<\/a>). Die haben es in sich \u2013 versprochen: n\u00e4mlich verdammt viel Schw\u00e4bische Alb.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><span style=\"color: #800000;\">Fernwege- und Etappenziele<\/span><\/h3>\n<p><strong>Tipp 1:<\/strong> Hervorragend zu diesem Thema aufgestellt ist das Landkreisb\u00fcndnis Zollern\u00adalb, Sigmaringen und Tuttlingen (Donaubergland). Deren Toprouten sind kompetent und empfehlenswert zu einer Traumwanderetappenstrecke zusammengefasst. Zur Freude anspruchsvoller Internet-User scheint die eigens f\u00fcr den Donau-Zollernalb- und Donau-Bergland-Etappenweg programmierte Internetseite von echten Wanderern konzipiert worden zu sein \u2013 Kompliment. (<a href=\"http:\/\/www.wandern-suedwestalb.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.wandern-suedwestalb.de<\/a>)<\/p>\n<p><strong>Tipp 2:<\/strong> Ebenfalls mit viel Sinn und Wanderverstand konzentriert sich das Wandermarketing des Landkreises G\u00f6ppingen auf zwei erlebnisreiche Leit\u00adrouten: Albtraufgucker und Albtraufg\u00e4nger locken mit einpr\u00e4gsamen Alb- und Markenprofil. Der Gast wird neugierig. Die perfekte Ausschilderung korrespondiert mit dem individuell erstellten Kartenportal dieser Route. Online gibt\u00b4s \u00fcbersichtliche PDF-Downloads von Karten, Infotafeln und H\u00f6henprofile. Dickes Lob \u2013 weniger ist in der Tat oft mehr. (<a href=\"http:\/\/www.albtraufgaenger.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.albtraufgaenger.de<\/a>)<\/p>\n<p><strong>Tipp 3:<\/strong>\u00a0Donaubergland-Zollernalbweg<\/p>\n<ul>\n<li>Abwechslung pur auf 14 Etappen im wilden Donautal bis zum h\u00f6chsten Berg der Alb (Lemberg (1015 m).<\/li>\n<li>www.wandern-suedwestalb.de<\/li>\n<li>Touren rund um die 10 Tausender<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=7183\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.region-der-zehn-tausender.de<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tipp 4:<\/strong>\u00a0Albtraufgucker und Albtraufg\u00e4nger<\/p>\n<ul>\n<li>Zwei Toprouten: Schw\u00e4bisch \u201egucken\u201c oder hochdeutsch \u201eschauen\u201c Sie von Bad Boll aus auf die Albkante hinan oder wandern oben auf dem Trauf entlang.<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.albtraufgaenger.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.albtraufgaenger.de<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tipp 5:<\/strong>\u00a0Sch\u00e4ferwanderweg Heidenheim<\/p>\n<ul>\n<li>Hier folgen Sie den Spuren der von Schafen gepr\u00e4gten Alblandschaft bei Heidenheim \u2013 der Wacholderheide. 70 Kilometer k\u00f6nnen in vier Abschnitten erwandert werden. Inter\u00adnet\u00adkarten gibt\u00b4s keine, Info: Tourismusamt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tipp 6:<\/strong>\u00a0Traufgang \u201eZollernburg-Panorama\u201c<\/p>\n<ul>\n<li>Vom Zeller Horn auf die Burg Hohenzollern f\u00fchrt einer von sieben \u201eTraufg\u00e4nger\u201c-Trails rund um Albstadt (15,7 km). 2011 gab\u00b4s Platz 2 bei \u201eDeutschlands sch\u00f6nster Wanderweg\u201c <a href=\"http:\/\/www.traufgaenge.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.traufgaenge.de<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tipp 7:<\/strong>\u00a0Ehinger Besinnungsweg<\/p>\n<ul>\n<li>Mit G\u00fctesiegel gek\u00fcrt: Diese 53 Kilometer verbinden die einsamen Albd\u00f6rfer auf der Donau zugewandten Alb. \u201eBsen de au!\u201c (\u201eBesinne Dich!\u201c) soll den Wanderer entschleunigen.<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.besinnungsweg-ehinger-alb.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.besinnungsweg-ehinger-alb.de<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tipp 8:<\/strong>\u00a0Fernwanderweg Albsteig-HW1<\/p>\n<ul>\n<li>Kaum ein Mammut-Trail bietet so viel Aussicht. 365 km f\u00fchren \u00fcber den Nordalbrand bis nach Tuttlingen. Selbst der bekannte Rennsteig versteckt sich meist im Wald (Seite 30).<\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.schwaebischer-albverein.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.schwaebischer-albverein.de<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.schwaebischealb.de\/Aktiv\/Wandern\/Albsteig\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><span class=\"footer_company\">Schw\u00e4bische Alb Tourismusverband<\/span><\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Tipp 9:<\/strong>\u00a0Quer zur Schw\u00e4bischen Alb<\/p>\n<ul>\n<li>Zu Fu\u00df oder mit dem Rad die Alb vom Trauf bis zur Donau queren. Ab Metzingen durchs Ermstal zur Europ\u00e4ischen Wasserscheide hinauf, um dann sanft im Lautertal hinab zu rollen. <strong><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=7071\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Link &gt;&gt;<\/a><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Printausgabe: Sph\u00e4re 1\/2013, Seite 20<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vorsicht Ansteckungsgefahr! Wen das Reisefieber im letzten Stadium sch\u00fcttelt, hat keine Chance auf Heilung. Er muss stets hoch hinaus, will immer weiter und am liebs\u00adten mehrere Wochen lang. 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