{"id":7814,"date":"2013-05-12T11:54:34","date_gmt":"2013-05-12T09:54:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=7814"},"modified":"2013-05-21T12:11:30","modified_gmt":"2013-05-21T10:11:30","slug":"wandern-am-limit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=7814","title":{"rendered":"Wandern am Limit"},"content":{"rendered":"<p><em>50+X Kilometer von Steinenkirch zur\u00fcck nach Owen<\/em><\/p>\n<p>Eine achtk\u00f6pfige Gruppe traf sich am Samstag, 11. Mai zur Extrem-Wanderung 50+Xkm, zu der der CVJM-Owen eingeladen hatte.<\/p>\n<p>Um 5 Uhr startete die Gruppe am Parkplatz des DAV-Wanderheimes bei Steinenkirch. Mit einem GPS-Ger\u00e4t<!--more--> musste nun der Weg in das Magental gesucht werden. Es war noch dunkel, die roten Lichter der Windr\u00e4der blinkten gespenstisch \u00fcber den Baumwipfeln. Pl\u00f6tzlich sahen wir beim DAV-Wanderheim einzelne Menschenk\u00f6rper auf der Wiese liegen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7815\" title=\"Filstal_Geislingen_IMG_0031\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Filstal_Geislingen_IMG_0031.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Filstal_Geislingen_IMG_0031.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Filstal_Geislingen_IMG_0031-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/05\/Filstal_Geislingen_IMG_0031-140x105.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Mancher dachte sofort an die Krimis von Manfred Bomm, in dessen Region wir ja jetzt waren. Es stellte sich aber heraus, dass es Jugendliche waren, die unter freiem Himmel \u00fcbernachteten. Der Regen hatte den Boden sehr aufgeweicht, deshalb war volle Konzentration n\u00f6tig, um heil durch das wildromantische Magental zu kommen. Langsam wurde es hell, in Eybach war noch Totenstille. Nun ging es im Felsental wieder hinauf auf die Albhochfl\u00e4che. Zwei Leitern halfen uns, die bemosten Felsen zu \u00fcberwinden. Prompt leitete uns das GPS im Tal weiter: ca. 1,5km zu viel. Nun war die erste Trinkpause mit s\u00fc\u00dfem Riegel oder Banane angesagt. Weiter ging es \u00fcber freies Feld durch den Ort Weiler zum \u00d6denturm. Ein lautes Geknatter erf\u00fcllte das Tal. Zwei G\u00fcterz\u00fcge begegneten sich direkt in Geislingen. Von der Aussichtsplattform konnte man auch schon das n\u00e4chste Ziel, das gro\u00dfe Kreuz \u201edie Schildwacht\u201c sehen. Zuvor jedoch erfreute sich die Gruppe an Cappuccino, Brezel und s\u00fc\u00dfem St\u00fcckle in einem Caf\u00e9 in der Geislinger Altstadt. Beim herrlichen Ausblick \u00fcber Geislingen kam die Frage auf: \u201eWie viele T\u00e4ler hat Geislingen?\u201c Wir hatten f\u00fcnf St\u00fcck gez\u00e4hlt. Nun ging es mit flottem Tempo am Trauf entlang weiter an T\u00fcrkheim und Aufhausen vorbei zum Kloster Ave Maria bei Deggingen. Dazwischen lud uns der Kahlenstein mit seiner H\u00f6hle zum weiten Ausblick \u00fcber das Filstal ein. Im griechischen Schwanen in Deggingen war eine gr\u00f6\u00dfere Pause angesagt. Ein steiler Aufstieg am Sommerberg stand bevor. Ein starker Regenschauer \u00fcberraschte die Gruppe beim Aufstieg, oben am Gipfelkreuz angekommen lachte die Sonne am blauen Himmel wieder. Nun ging es relativ eben durch die stille Hute-Landschaft. Hier wurden bestimmt manche Bilder f\u00fcr Kalender geschossen. Von weitem konnte man die Zelte des Jungscharlagers vom Kirchheimer Jugendwerk auf der Nordalb sehen. Die vom Regen aufgeweichten Wege zehrten sp\u00fcrbar an der Kraft der Wanderer. Die Schritte wurden etwas langsamer und k\u00fcrzer. Auch die Gespr\u00e4chigkeit untereinander l\u00e4sst immer mehr nach. Nach einem weiteren Schauer bot der Kornberg einen herrlichen Ausblick \u00fcber das Voralbland. Durch die ehemaligen Berta-Burg ging es hinunter zum romantischen Schneckenh\u00e4usle. Die Trinkvorr\u00e4te gingen so langsam zu Ende, eine Trink-Tankstelle war nicht in Sicht. Ein weiterer Schauer begleitete die Wanderer auf dem Weg von der Autobahn- Unterf\u00fchrung nach Weilheim. Zwei entschlossen sich schweren Herzens, sich in Weilheim abholen zu lassen. F\u00fcr den Rest der Gruppe galt nun: ja keinen Halt mehr machen. Von weitem sah man den finalen Aufstieg: die Sigelsh\u00fctte am H\u00f6rnle. Um 21.45 Uhr war es geschafft &#8211; das GPS zeigte 60km an. Wie sind blo\u00df die zus\u00e4tzlichen 5 km zustande gekommen? \u201eEine wunderbare und interessante Tour, aber anstrengend. Doch n\u00e4chstes Jahr sind wir wieder dabei!\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>50+X Kilometer von Steinenkirch zur\u00fcck nach Owen Eine achtk\u00f6pfige Gruppe traf sich am Samstag, 11. Mai zur Extrem-Wanderung 50+Xkm, zu der der CVJM-Owen eingeladen hatte. Um 5 Uhr startete die Gruppe am Parkplatz des DAV-Wanderheimes bei Steinenkirch. 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