{"id":7866,"date":"2021-06-05T14:49:50","date_gmt":"2021-06-05T12:49:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=7866"},"modified":"2022-10-19T13:29:38","modified_gmt":"2022-10-19T11:29:38","slug":"nationalpark-val-grande","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=7866","title":{"rendered":"Nationalpark Val Grande, Cannobio"},"content":{"rendered":"<p><em>Nationalparkportrait: Val Grande am Lago Maggiore \u2013 Italiens letzte Wildnis<\/em><\/p>\n<p><strong>H\u00e4rter kann der Kontrast kaum sein. Die liebliche K\u00fcstenlinie des Lago Maggiore lockt mit Sonne, Lebenskunst und italienischem Wein. Doch schon zehn Kilometer dahinter durchdringt der Wanderer kaum mehr die zu Buschwerk verdichtete Natur. Verlassene Almen werden von der Lebenskraft der W\u00e4lder einfach geschluckt. Wege verschwinden, die auf Landkarten eben noch verzeichnet waren.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px initial initial;\" title=\"pdf\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pdf.gif\" alt=\"PDF-Download: Print-Artikel runterladen\" width=\"39\" height=\"18\" \/><em><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Nationalpark_Val_Grande_Spahere_Verlag.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Print runterladen<\/a><!--more--><\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7867\" title=\"Lago_Maggiore_Val_Grande_Aufmacher_Bluete_Blume\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Aufmacher_Bluete_Blume.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"209\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Aufmacher_Bluete_Blume.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Aufmacher_Bluete_Blume-160x104.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Aufmacher_Bluete_Blume-140x91.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Wer hier unterwegs ist, muss wissen: Das Herz des Nationalparks Val Grande schl\u00e4gt schon seit 1967 als sogenanntes Totalreservat \u2013 der h\u00f6chsten Wildniskategorie, die der Landschaftsschutz kennt. Im Klartext: Sie brauchen Kondition, beste Ausr\u00fcstung, Improvisationstalent und einen gesch\u00e4rften Orientierungssinn.<\/p>\n<p>Wenn Sie diese ureigensten F\u00e4higkeiten reaktiviert haben, steht einer Traumtour nicht im Wege.<\/p>\n<p>Das Abenteuer \u201eletzte Wildnis Italiens\u201c beginnt mit zwei Vorbereitungstagen am Lago Maggiore. Der w\u00fcrzige Duft von Ginster und den staubtrockenen Kiefern gibt selbst der feuchten Seeluft an der Uferpromenade Cannobios eine herbw\u00fcrzige Note. Herrlich.<\/p>\n<div id=\"attachment_7868\" style=\"width: 170px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7868\" class=\"size-medium wp-image-7868\" title=\"Lago_Maggiore_Val_Grande_IMG_2104\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_IMG_2104-160x120.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_IMG_2104-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_IMG_2104-140x105.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_IMG_2104.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><p id=\"caption-attachment-7868\" class=\"wp-caption-text\">Natur und Kultur: Im Nationalpark Val Grande regiert Natur, am 20 Kilometer entfernten Lago Maggiore verw\u00f6hnt Kultur.<\/p><\/div>\n<p>Wie es sich f\u00fcr einen bewusst dinierenden Wandersmann geh\u00f6rt, erh\u00f6ht schon das Proviantpaket best\u00fcckt mit regionalen Produkten das Abenteuer-Gef\u00fchl betr\u00e4chtlich. Beim Schlendern \u00fcber den Wochenmarkt und durch die Gesch\u00e4fte kribbelt die Vorfreude in den Fingerspitzen und Waden. Wie w\u00e4re es mit einem Valle-Vigezzo-Schinken? Die Schweinshaxe wird 40 Tage eingelegt, anschlie\u00dfend \u00fcber duftenden Gyneper ger\u00e4uchert. Gierig saugt das Fleisch das balsamische Aroma auf. Danach muss der Schinken reifen, bevor ihn der Metzger mit einem zweiten R\u00e4ucherbad aromatisiert. Gekauft. Und der einzigartige Ziegenk\u00e4se von Herden im Nationalpark Val Grande? Auch er darf in den Rucksack, wie auch das goldschimmernde Glas w\u00fcrzigen Val-Grande-Honig \u2013 als nat\u00fcrlicher Energieriegelersatz, falls der Zuckerspiegel auf der anstrengenden Tour mal sinkt. Kohlenhydrate geben Kraft, deshalb muss auch noch das herrlich kr\u00e4ftige Schwarzbrot aus Coimo in den Verpflegungssack. Das dunkle Brot stellten die Lago-B\u00e4cker einst aus Sarazinerkorn her. Heute besteht der Teig aus Vollkorn und Roggen. Nur Schade, dass der \u201ePrunet\u201c nicht mehr in den Rucksack passt. Was soll\u00b4s, Wein w\u00e4re ja auch geradezu suboptimal bei einer anstrengenden Mehrtagestour. Ersatzweise schimmert nun dieser granatrote Edeltropfen nach der Einkaufstour im Lichte der milden Abendsonne. Es wird k\u00fchl auf der Terrasse des Ristorante Villa Maria. Der Duft des Risotto alla Milanese schmeichelt der Nase. Stimmengewirr \u2013 temperamentvoll diskutiert eine italienische Gro\u00dffamilie am Nachbartisch. Schwungvolle, fast malerische Handbewegung begleiten jedes Wort, bald jede Silbe, so als k\u00f6nne der Italiener das Gesagt nie dick genug unterstreichen. Diese s\u00fcdl\u00e4ndische Unterhaltsamkeit schafft gef\u00fchlte 1000 Kilometer Alltagsdistanz, obwohl nur knapp 400 Kilometer dieses Alpenparadies rund um den Lago Maggiore von der Schw\u00e4bischen Alb trennen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7871\" title=\"Lago_Maggiore_Val_Grande_Baum_IMG_2037\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Baum_IMG_2037.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Baum_IMG_2037.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Baum_IMG_2037-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Baum_IMG_2037-140x105.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\"><em>Hei\u00dfbegehrt aber gef\u00e4hrlich: Erst am 14. 2. 2013 bedrohte wieder ein Waldbrand das Naturerbe.<\/em><\/span><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen aber wird es erst. Fr\u00fch geht es los, erst fr\u00f6hlich schaukelnd mit der F\u00e4hre entlang der K\u00fcste von Cannibio zun\u00e4chst ins schweizerische Locarno. Warum Locarno? Weil hier die historische Streckenf\u00fchrung der ber\u00fchmten Centovallibahn ihren Anfang nimmt. Das Schmalspurgespann klettert \u00fcber Schienen 550 H\u00f6henmeter hinauf in das malerische Gebirgsst\u00e4dtchen Malesco \u2013 dem Ausgangspunkt unserer Etappentour.<\/p>\n<div id=\"attachment_7872\" style=\"width: 170px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7872\" class=\"size-medium wp-image-7872\" title=\"Lago_Maggiore_Val_Grande_Wandern_IMG_2051\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Wandern_IMG_2051-160x120.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Wandern_IMG_2051-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Wandern_IMG_2051-140x105.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Wandern_IMG_2051.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><p id=\"caption-attachment-7872\" class=\"wp-caption-text\">Pause \u2013 ausreichend Proviant empfohlen.<\/p><\/div>\n<p>Die Turmuhr \u00fcber der Piazza schl\u00e4gt Zw\u00f6lf, Zeit f\u00fcr eine schnelle Pizza. Es ist viel los hier \u2013 die Knips-und-weg-Touris dr\u00e4ngen aus zu vielen Reisebussen, um sich mit von der Mittagshitze erschlafften Minen in die verwinkelten Altstadtgassen zu ergie\u00dfen. Nichts wie weg \u2013 Italiens letzte Wildnis wartet. Der Weg: Schmale Pfade, teilweise zugewachsen. Die Nacht: Auf einer der gepflegten, aber unbewirtschafteten H\u00fctten. Die Ausstattung: Ein Holzofen, Pritschen, solide B\u00e4nke und Tische. Schlafsack und Isomatte braucht es schon f\u00fcr einen gewissen Komfort. Das Ziel: Zw\u00f6lf Wanderstunden sp\u00e4ter soll die 2000-Seelen-Gemeinde Premosello-Chiovenda erreicht sein. Das l\u00e4sst sich in zwei Tagen locker bew\u00e4ltigen. Von dort dauert die Zugfahrt per Schiene ins 15 Kilometer entfernte Lago-St\u00e4dtchen Verbania vergleichsweise schlappe 20 Minuten. Auf der F\u00e4hre Richtung Cannobio klingt dann das kleine Abenteuer aus \u2013 die starken Eindr\u00fccke hallen im Takte des Wellenschlags noch lange nach. Geschafft.<\/p>\n<div id=\"attachment_7873\" style=\"width: 170px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7873\" class=\"size-medium wp-image-7873\" title=\"Lago_Maggiore_Val_Grande_Haus_IMG_2075\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Haus_IMG_2075-160x120.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Haus_IMG_2075-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Haus_IMG_2075-140x105.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Haus_IMG_2075.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><p id=\"caption-attachment-7873\" class=\"wp-caption-text\">Der Mensch geht, der Urwald kommt.<\/p><\/div>\n<p>Die Durchquerung der gr\u00f6\u00dften wilden Oberfl\u00e4che Italiens geh\u00f6rt zu den beeindruckensten Erlebnisse, die das \u00fcberzivilisiertes Mitteleuropa bereith\u00e4lt. Eine Art Open Air Museum pr\u00e4sentiert die vergangene Alpinzivilisation und demonstriert schiere Schaffenskraft einer von Menschen entkoppelten Natur. Zwischen Monte Rosa und dem Lago Maggiore haben die Bewohner viele Almh\u00fctten verlassen. Teilweise blinzelt nur noch der Giebel durchs Dornr\u00f6schen-Gestr\u00fcpp. D\u00e4cher st\u00fcrzen ein, Weiden verbuschen. Der Wald holt sich alle Gebiete zur\u00fcck, die er vormals an Ziegenhirten und Waldbauern zwangsweise abtreten musste.<\/p>\n<div id=\"attachment_7875\" style=\"width: 170px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7875\" class=\"size-medium wp-image-7875 \" title=\"Lago_Maggiore_Val_Grande_See_Kueste_IMG_2096\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_See_Kueste_IMG_2096-160x120.jpg\" alt=\"\" width=\"160\" height=\"120\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_See_Kueste_IMG_2096-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_See_Kueste_IMG_2096-140x105.jpg 140w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_See_Kueste_IMG_2096.jpg 320w\" sizes=\"auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px\" \/><p id=\"caption-attachment-7875\" class=\"wp-caption-text\">Pause \u2013 ausreichend Proviant empfohlen.<\/p><\/div>\n<p>Ausl\u00f6ser f\u00fcr die Flucht der Bergmenschen war wie so oft der Krieg. Auch in diesem armseligen Gebirge w\u00fcteteten 1944 m\u00f6rderische K\u00e4mpfe. Reste von Sch\u00fctzengr\u00e4ben und Milit\u00e4rstrassen befinden sich entlang der Pfade, die zum Parco Nazionale della Val Grande f\u00fchren. Die sogenannte Cadorna-Linie hatten die Italiener 1916 gebaut aus Furcht vor einer deutsch-\u00f6sterreichischen Invasion \u00fcber die neutrale Schweiz. Die Bauern sind nun weg \u2013 zur\u00fcck dagegen kommen Pflanze und Tier: G\u00e4msen, Hirsche und Rehe \u2013 F\u00fcchse, Dachse und Marder stehen naturgem\u00e4\u00df wieder an der Spitze der nat\u00fcrlichen Nahrungskette. Das Geschrei des Goldadlers erhellt wieder die reine Nationalparkluft, Forellen springen unbehelligt von Anglerslust in den glasklaren B\u00e4chen dieses Parks.<\/p>\n<p>Auf der Tour wechseln schnell die Bilder. Hoch oben thront die karge Felsenwelt, an S\u00fcdh\u00e4ngen knistern duftende Str\u00e4ucher in sengender Hitze. Buchen, Fichten und Wei\u00dftannen s\u00e4umen die Mittellagen. Um die Flussl\u00e4ufe f\u00fchlen sich knorrige Kastanien wohl.<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<h3><\/h3>\n<h3><span style=\"color: #808000;\">\u00dcbersichtskarte<\/span><\/h3>\n\t\t<div id=\"maps-marker-pro-b855710a\" class=\"maps-marker-pro\" style=\"width: 100%;\">\n\t\t\t<div id=\"mmp-map-wrap-b855710a\" class=\"mmp-map-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"mmp-panel-b855710a\" class=\"mmp-panel\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"mmp-map-b855710a\" class=\"mmp-map\" style=\"height: 400px;\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\n<ul>\n<li>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.parks.it\/parco.nazionale.valgrande\/Gmap.php?opt=cen&amp;id=213\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Zur Homepage Nationalpark Val Grande &gt;&gt;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.in-valgrande.it\/bivacchi\/bivacchi.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">H\u00fctten und Biwaks im\u00a0Nationalpark Val Grande &gt;&gt;<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<blockquote>\n<h3><span style=\"color: #808000;\">Wilderness: Nationalpark als Totalreservat<\/span><\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7870\" title=\"Lago_Maggiore_Val_Grande_Eidechse_IMG_2090\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Eidechse_IMG_2090.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Eidechse_IMG_2090.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Eidechse_IMG_2090-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Eidechse_IMG_2090-140x105.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\"><em>Smaragdeidechse: Dieses Reptil z\u00e4hlt mit 35 bis 40 Zentimetern K\u00f6rperl\u00e4nge zu den gr\u00f6\u00dften Eidechsen Europas. Die tiefer gelegenen S\u00fcdh\u00e4nge des Nationalparks bieten einen optimalen Lebensraum.<\/em><\/span><\/p>\n<p><strong>Nationalpark Val Grande:<\/strong> Das Val Grande ist von m\u00e4chtigen Felsbergen umgeben. 1967 erkl\u00e4rte Italien das Gebiet ums Felsmassiv Pedum (2111 m) zum Totalreservat. In den Achtzigern bef\u00f6rderten dann die lokalen Beh\u00f6rden die Nationalparkidee. Der Nationalpark wurde 1992 gegr\u00fcndet auf einer Fl\u00e4che von 150 Quadratkilometern.<\/p>\n<p><span style=\"color: #808000;\"><em>Parco Nazionale della Val Grande: 150 km2 (Vergleich: Biosph\u00e4rengebiet Schw\u00e4bische Alb: 853 km2) \/ H\u00f6chster Gipfel: 2301 m (Mt. Togano)\u00a0<\/em><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7869\" title=\"Lago_Maggiore_Val_Grande_Tal_Baum_IMG_2110\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Tal_Baum_IMG_2110.jpg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Tal_Baum_IMG_2110.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Tal_Baum_IMG_2110-160x120.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2013\/06\/Lago_Maggiore_Val_Grande_Tal_Baum_IMG_2110-140x105.jpg 140w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p><strong>Parkdurchquerung:<\/strong> Auf der im Artikel beschrieben Tour sind Ortskenntnis (GPS-Ger\u00e4te) und Wandertraining gefragt. Alternativ k\u00f6nnen Sie die wilde Sch\u00f6nheit des Nationalparks mit F\u00fchrern erkunden (Guide Ufficiali del Parco und Guide Alpine). F\u00fcr die hier beschriebene Tour ben\u00f6tigt man zwei Tage mit \u00dcbernachtung in einer Bergh\u00fctte (Scaredi, In La Piana, Val Gabbio, Colma di Premosello). Schlafsack und Proviant sollten Sie mitnehmen.<\/p>\n<p>Auf einigen Wanderwegen werden Arbeiten f\u00fcr die Erhaltung des Pfades und die Beschilderung durchgef\u00fchrt. Die Stege in la Piana und Alpe Val Gabbio sind wegen Unbenutzbarkeit geschlossen; man muss den Fluss durchwaten und sich mit der Landkarte orientieren. Deswegen sollte man diese Wanderung nur mit fachkundigen F\u00fchrern begehen oder sich zuvor umfassend informieren.<\/p>\n<p><span style=\"color: #888888;\">Einmal quer durch die Wildnis:<\/span><\/p>\n<ul>\n<li><span style=\"color: #888888;\">Von Malesco nach Colloro\u00a0nahe Premosello-Chiovenda<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #888888;\">H\u00f6he: 1400 Meter bergauf\u00a0und 2000 Meter bergab<\/span><\/li>\n<li><span style=\"color: #888888;\">Dauer: 10-12 Std, 2 Etappen<\/span><\/li>\n<\/ul>\n<\/blockquote>\n<ul>\n<li>\n<blockquote><p>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.parks.it\/parco.nazionale.valgrande\/Gmap.php?opt=cen&amp;id=213\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Zur Homepage Nationalpark Val Grande &gt;&gt;<\/a><\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li>\n<blockquote><p><a href=\"https:\/\/www.in-valgrande.it\/bivacchi\/bivacchi.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">H\u00fctten und Biwaks im\u00a0Nationalpark Val Grande &gt;&gt;<\/a><\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #888888;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span style=\"color: #888888;\">WEBcode #13231<\/span><\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"pdf\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2010\/11\/pdf.gif\" alt=\"PDF-Download: Print-Artikel runterladen\" width=\"39\" height=\"18\" \/><em>PDF-Download: <\/em><em><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/06\/Nationalpark_Val_Grande_Spahere_Verlag.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Print-Artikel runterladen<\/a><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right;\">Printausgabe: Sph\u00e4re 2\/2013, Seite 28-31<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nationalparkportrait: Val Grande am Lago Maggiore \u2013 Italiens letzte Wildnis<\/p>\n<p>H\u00e4rter kann der Kontrast kaum sein. Die liebliche K\u00fcstenlinie des Lago Maggiore lockt mit Sonne, Lebenskunst und italienischem Wein. Doch schon zehn Kilometer dahinter durchdringt der Wanderer kaum mehr die zu Buschwerk verdichtete Natur. Verlassene Almen werden von der Lebenskraft der W\u00e4lder einfach geschluckt. Wege verschwinden, die auf Landkarten eben noch verzeichnet waren.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":7867,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[64,22,66,61],"tags":[],"class_list":["post-7866","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-nationalpark-portrait","category-printausgabe-archiv","category-qr-code-link","category-tipps-urlaubsreisen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7866","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=7866"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7866\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":18177,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/7866\/revisions\/18177"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/7867"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=7866"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=7866"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=7866"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}