{"id":9417,"date":"2012-04-01T12:50:51","date_gmt":"2012-04-01T10:50:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=9417"},"modified":"2022-06-23T09:22:34","modified_gmt":"2022-06-23T07:22:34","slug":"fenster-in-die-vergangenheit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=9417","title":{"rendered":"Fenster in die  Vergangenheit"},"content":{"rendered":"<p><!--more--><em>Freilichtmuseen auf der Schw\u00e4bischen Alb<\/em><\/p>\n<p><strong>Wie haben die \u00c4lbler vor 50 Jahren, vor 100, vor 2000 oder gar 40000 Jahren gelebt? Weit \u00fcber 200 Museen auf der Schw\u00e4bischen Alb geben gen\u00fcgend Anschauungsmaterial. In Beuren, Hechingen und Neuhausen aber erst wird Geschichte wirklich lebendig. Diese drei Freilichtmuseen n\u00e4mlich vermitteln ein zum Anfassen realistisches Bild der unschlagbaren Lebensintelligenz unserer V\u00e4ter und M\u00fctter.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-9433\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Museum_beuren_TageLOEHNERHAUS.jpg\" alt=\"Museum_beuren_TageLOEHNERHAUS\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Museum_beuren_TageLOEHNERHAUS.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Museum_beuren_TageLOEHNERHAUS-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Museum_beuren_TageLOEHNERHAUS-150x99.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Gehen Sie mit auf Zeitreise durch schicksalreiche 280 Jahre. Gleich einem roten Faden zieht sich das winzige Tagel\u00f6hnerhaus aus Weidenstetten bei Geislingen durch einen Teil der Historie unserer sch\u00f6nen Alb. (Foto oben).<\/p>\n<p>Man glaubt es heute kaum, aber nur 37 Quadratmeter Wohnfl\u00e4che gerahmt von Bruchstein und Lehm gen\u00fcgten damals vielen Familien und Generationen als Kulisse f\u00fcr etwas Lebensgl\u00fcck \u00ad\u2013 trotz aller Entbehrung.<\/p>\n<p>Nur ein Stubenofen beheizte das H\u00e4uschen, der Herd hielt die kleine K\u00fcche warm. Die Toilette befand sich au\u00dferhalb des Geb\u00e4udes und war im Winter bitterkalt. Waschbecken oder gar Badezimmer? Fehlanzeige. Bis 1987 wohnte bei dieser Ausstattung das Ehepaar Habisohn rund 30 Jahre zur Miete. 1990 kaufte das Landratsamt Esslingen das H\u00e4uschen, das nun Stein f\u00fcr Stein abgetragen und neu errichtet im Freilichtmuseum Beuren steht.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-9439\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Museum_beuren_vorhang.jpg\" alt=\"Museum_beuren_vorhang\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Museum_beuren_vorhang.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Museum_beuren_vorhang-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Museum_beuren_vorhang-150x99.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Selbst die Vorh\u00e4nge an den Eichenfenstern stammen von den Habisohns (Foto), wie auch ein Teil des Inventars (Foto unten). Die Datenbank der Landesdenkmalpflege notiert: Mobiliar, darunter Wandschrank (1914), Ofen, Buffet, Stube, Wandvert\u00e4felungen, Alkoven (19. Jahrhundert).<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-9434\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Museum_beuren_TageLOEHNERHAUS_3BFW9398.jpg\" alt=\"Museum_beuren_TageLOEHNERHAUS_3BFW9398\" width=\"320\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Museum_beuren_TageLOEHNERHAUS_3BFW9398.jpg 320w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Museum_beuren_TageLOEHNERHAUS_3BFW9398-160x106.jpg 160w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Museum_beuren_TageLOEHNERHAUS_3BFW9398-150x99.jpg 150w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/p>\n<p>Im Jahr 1957 zog das Ehepaar Johanna und Johann Habisohn in das H\u00e4uschen auf der Ulmer Alb ein. Sie waren als Sudetendeutsche 1945 ohne Hab und Gut aus der damaligen Tschechoslowakei gefl\u00fcchtet. Sie blieben kinderlos.<\/p>\n<p>Doch hatte das winzige Tagel\u00f6hnerhaus auch unter der Wildheit eines reichen Nachwuchssegens gebebt. Im 19. Jahrhundert gar weilte und teilte eine Familie mit acht Kindern den beengten Raum. Das kleine Geb\u00e4ude am Ende der Dorfstra\u00dfe gab in seiner 280-j\u00e4hrigen Geschichte nicht nur Tagel\u00f6hnerfamilien eine Heimstatt, sondern auch mal einem Sch\u00e4fer, Weber und Maurer. Tagel\u00f6hner, so hie\u00df einst die Unterschicht im Dorf. Sie lebten abseits am Ortsrand, was schon damals soziale Unterschiede bezeugt \u2013 selbst in einer b\u00e4uerlichen \u00dcberlebensgemeinschaft.<\/p>\n<p>Die Geschichte des H\u00e4usleins aus der Geislinger Stra\u00dfe 42 beginnt eigentlich schon 1686. Im selben Jahr als Newton das Gravitationsgesetz ersann, erblickte Georg Schick das Licht der Albwelt. Er gilt als nachweislich erster Besitzer dieses Tagel\u00f6hnerh\u00e4us\u00adchens. 1719 heiratete er Anna Geiwitzin \u2013 Fahrenheit stellte das erste Quecksilberthermometer her. Drei Kinder bereicherten das Familiengl\u00fcck. Zu dieser Zeit z\u00e4hlte Berlin 24000 Einwohner.<\/p>\n<p>1734 dann: In der Geislinger Stra\u00dfe wird gebaut \u2013 Russland gie\u00dft die gr\u00f6\u00dfte Glocke der Welt. Durchmesser 6,60 Meter. Die \u00fcberschirmte Fl\u00e4che von 34,2 Quadratmetern entspricht fast der Wohnfl\u00e4che von Schicks Eigenheim. Aber die Wand des Bronzemonuments ist dicker: bis zu 61 Zentimeter, ragt h\u00f6her hinauf: 6,14 Meter und wiegt satte 201924 Kilogramm. Doch gel\u00e4utet hat das Glockenmonster des Zaren nie, w\u00e4hrend Schicks H\u00e4uslein 280 Jahre zu 100 Prozent seiner Bestimmung entsprach: Es hielt warm, war gem\u00fctlich und das Dach hielt dicht. Sogar als es bis 1825 ausschlie\u00dflich nur mit Stroh bedeckt war.<\/p>\n<p>In dem Ma\u00dfe wie Ohm 1825 Gesetze formulierte, um Elektrizit\u00e4t formal zu erfassen, erhielt das H\u00e4uschen Ziegel um Ziegel ein Plattendach. Doch dauerte es weitere 100 Jahre, bis den H\u00e4uslesbesitzern in der Geislinger Stra\u00dfe ein Edison-Licht aufging. 1914 wird das Tagl\u00f6hnerh\u00e4uschen elektrifiziert. Am ersten August desselben Jahres erkl\u00e4rt Deutschland der Welt den Krieg: 17 Millionen Menschen sterben.<\/p>\n<p>Dieses Desaster haben das sp\u00e4tere Besitzerehepaar Anna Catharina und Balthasar Bayer nicht mehr erlebt. Wohl aber deren Kinder. 1888 stirbt Anna Catharina, der Witwer verbleibt mit Verwandtschaft im Haus, nachdem er es an seine Tochter Margarete verkauft hatte. Denn im Vertrag steht: \u201eDer Verk\u00e4ufer beh\u00e4lt sich das lebensl\u00e4ngliche Wohnrecht im St\u00fcble sowie einen Platz in der oberen Kammer zur Aufbewahrung seiner Gegenst\u00e4nde sowie die im Wohnhaus befindliche K\u00fcche zur Mitben\u00fctzung.&#8220; Er stirbt 1894.<\/p>\n<p>Fast 100 Jahre sp\u00e4ter \u2013 1993 dann sollte sein H\u00e4uschen eine merkw\u00fcrdige Wendung erleben: Es wurde umgesetzt, von A nach B, ins 60 Kilometer entfernte \u00adBeu\u00adren. Das Dach, beide Giebel und ein Drittel des Erdgeschosses haben Spezialisten abgebaut. Die Stube mit bruchsteingemauerten Au\u00dfenw\u00e4nden und farblich gefassten Innenw\u00e4nden transportierte ein Tieflader in einem St\u00fcck. Seit dem 15. Mai 1998 haben diese vier W\u00e4nde als Museumshaus viel erlebt. 50000 Menschen pro Jahr tauchen f\u00fcr nur wenige Besucherminuten in eine Kulisse ein, die f\u00fcr die Tagel\u00f6hner ihr ganzes Leben war.<\/p>\n<blockquote><p><span style=\"color: #808000;\"><strong>Weiterf\u00fchrende Links<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Hier k\u00f6nnen Sie \u00a0die Geschichte des Weidenstettener Tagel\u00f6hnerhauses nacherleben, eines der 27 \u00a0Geb\u00e4ude des Freilichtmuseums \u00a0Beuren.<\/p>\n<ul>\n<li>Kurzbeschreibung des Tagel\u00f6hnerhauses im <a href=\"https:\/\/www.freilichtmuseum-beuren.de\/museum\/rundgang\/tageloehnerhaus-aus-weidenstetten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Freilichtmuseum Beuren &gt;&gt;<\/a><\/li>\n<li>Objektdaten des\u00a0Tagel\u00f6hnerhauses aus Weidenstetten in der Datenbank der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bauforschung-bw.de\/objekt\/id\/109869769216\/tageloehnerhaus-aus-weidenstetten-in-89197-weidenstetten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Landesdenkmalpflege &gt;&gt;<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/blockquote>\n<h3><span style=\"color: #808000;\">Freilichtmuseen auf einen Blick<\/span><\/h3>\n<blockquote><p><strong>Freilichtmuseum Beuren:<\/strong>\u00a0Albgeschichte zum Anfassen<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-9435\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Freilichtmuseum_Beuren_Aufm-150x150.jpg\" alt=\"Freilichtmuseum_Beuren_Aufm\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Freilichtmuseum_Beuren_Aufm-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/Freilichtmuseum_Beuren_Aufm-92x92.jpg 92w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/>Entdecken Sie die schw\u00e4bische Kraft der Handarbeit und Sparsamkeit. Ob Schreinerwerkstatt oder Schlafkammer, ob Stall oder Scheune, ob Weberhaus, Back- und Waschhaus, Rathaus oder Fotoatelier: die 27 H\u00e4user im Freilichtmuseum Beuren, Museum des Landkreises Esslingen f\u00fcr l\u00e4ndliche Kultur, kennen viele Geschichten aus dem fr\u00fcheren Alltag der Landbev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Die authentisch restaurierten Geb\u00e4ude stammen aus den Regionen Mittlerer Neckar und Schw\u00e4bische Alb. In und um die historischen Wohn- und Wirtschaftsgeb\u00e4ude spiegelt das Wohnen, Arbeiten und Leben vergangener Tage wider.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freilichtmuseum-beuren.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.freilichtmuseum-beuren.de<\/a><\/p>\n\t\t<div id=\"maps-marker-pro-61a3cb2f\" class=\"maps-marker-pro\" style=\"width: 100%;\">\n\t\t\t<div id=\"mmp-map-wrap-61a3cb2f\" class=\"mmp-map-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"mmp-map-61a3cb2f\" class=\"mmp-map\" style=\"height: 400px;\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/blockquote>\n<blockquote><p><strong>Freilichtmuseum Neuhausen\/Eck:\u00a0<\/strong>Gelebtes Leben erleben<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-9437\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/MUSEUM_NEUHAUSEN-150x150.jpg\" alt=\"MUSEUM_NEUHAUSEN\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/MUSEUM_NEUHAUSEN-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/MUSEUM_NEUHAUSEN-92x92.jpg 92w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/> Die 25 wieder aufgebauten H\u00e4user aus den Landschaften Schw\u00e4bische Alb, Schwarzwald, Bodensee, Hegau, Baar und Oberer Neckar geben Einblicke ins l\u00e4ndlich-b\u00e4uerliche Leben fr\u00fcherer Zeiten. Durch ihre authentischen M\u00f6bel und Einrichtung vermitteln die Wohn- und Arbeitsst\u00e4tten ein wirklichkeitsnahes Bild, wie es einst in einem Bauernhaus und auf dem Dorf aussah. Ein richtiges Albdorf, indem sich rund um den Dorfbrunnen Kirche, Schul- und Rathaus, Schmiede, Hafnerei, Farrenstall und sogar das ber\u00fchmte, Kaufhaus Pfeiffer gruppieren, machen den Zeitsprung perfekt. Das Museum lebt: Wie in Beuren gibt\u00b4s alte Haustierrassen \u2013 K\u00fche, Schafe, Esel, Schweine, G\u00e4nse und H\u00fchner.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=12437\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">zum Sph\u00e4re-Artikel &gt;&gt;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.freilichtmuseum-neuhausen.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.freilichtmuseum-neuhausen.de<\/a><\/p>\n\t\t<div id=\"maps-marker-pro-aaf0ea28\" class=\"maps-marker-pro\" style=\"width: 100%;\">\n\t\t\t<div id=\"mmp-map-wrap-aaf0ea28\" class=\"mmp-map-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"mmp-map-aaf0ea28\" class=\"mmp-map\" style=\"height: 400px;\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/blockquote>\n<blockquote><p><strong>R\u00f6mer-Museum Hechingen-Stein:\u00a0<\/strong>Geschichte unter den F\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-9436\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/RoemermuseuM_HECHINGEN-150x150.jpg\" alt=\"RoemermuseuM_HECHINGEN\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/RoemermuseuM_HECHINGEN-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/RoemermuseuM_HECHINGEN-92x92.jpg 92w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/>Es konnte niemand ahnen, welch gro\u00dfe und gut erhaltene r\u00f6mische Gutsanlage hier fast 1700 Jahre unter dem Waldboden gelegen hatte. Die bei Ausgrabungen 1971 freigelegten Mauern waren vorz\u00fcglich mit einer H\u00f6he von \u00fcber zwei Metern erhalten.<\/p>\n<p>Ein F\u00f6rderverein nahm sich dem Zeugnis provinzialr\u00f6mischer Geschichte an. So rekons\u00adtruierte er einen Teil des Hauptgeb\u00e4udes im Ma\u00dfstab 1:1. Seit der Er\u00f6ffnung des Museums im Jahr 1992 hat der Verein die Ausgrabungen wieder aufgenommen. Fundgegenst\u00e4nde aus Keramik, Metall und Glas sind in den voll eingerichteten R\u00e4umen ausgestellt, wie der Kopf einer Venusstatue aus Sandstein.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.gemeinde-hohenstein.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.villa-rustica.de<\/a><\/p>\n\t\t<div id=\"maps-marker-pro-2d6da90d\" class=\"maps-marker-pro\" style=\"width: 100%;\">\n\t\t\t<div id=\"mmp-map-wrap-2d6da90d\" class=\"mmp-map-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"mmp-map-2d6da90d\" class=\"mmp-map\" style=\"height: 400px;\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/blockquote>\n<blockquote><p><strong>Bauernhausmuseum \u00d6denwaldstetten:\u00a0<\/strong>Dorfgeschichte hautnah erleben<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-9438\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/MUSEUM_OEDENWALDSTETTEN-150x150.jpg\" alt=\"MUSEUM_OEDENWALDSTETTEN\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/MUSEUM_OEDENWALDSTETTEN-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2014\/04\/MUSEUM_OEDENWALDSTETTEN-92x92.jpg 92w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/>Zum 5,8 Hektar gro\u00dfen Museumskom\u00adplex geh\u00f6ren zwei Geb\u00e4ude einer Althofstelle aus der Zeit um 1600 und von 1859. Gleich einem Mini-Freilichtmuseum zeigen sie, wie Albbauern einst wohnten und arbeiteten. Besucher k\u00f6nnen Festtagskleidung bestaunen, aber auch die Textilie des Alltags. Die Ausstellung alter Spielsachen und Teddyb\u00e4ren erfreut besonders die Kleinen.<\/p>\n<p>Eine gro\u00dfe Remise beherbergt die landwirtschaftlichen Maschinen \u2013 die Zeitzeugen technischen Fortschritts. Ein Bauerngarten mit seltenen Kulturpflanzen, Heil- und Gew\u00fcrzkr\u00e4utern wie ein landwirtschaftliches Schaufeld runden das Ensemble ab.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=12454\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">zum Sph\u00e4re-Artikel &gt;&gt;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http;\/\/www.gemeinde-hohenstein.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.gemeinde-hohenstein.de<\/a><\/p>\n\t\t<div id=\"maps-marker-pro-000fd05d\" class=\"maps-marker-pro\" style=\"width: 100%;\">\n\t\t\t<div id=\"mmp-map-wrap-000fd05d\" class=\"mmp-map-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"mmp-map-000fd05d\" class=\"mmp-map\" style=\"height: 400px;\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/blockquote>\n<blockquote><p><strong>Heuneburgmuseum Hundersingen:\u00a0<\/strong>Zeitreise: 2600 Jahre mussten vergehen<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-12473\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Heuneburg_009-1-150x150.jpg\" alt=\"Heuneburg_009-1\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Heuneburg_009-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/06\/Heuneburg_009-1-92x92.jpg 92w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/p>\n<p>Zwei Museen zeigen heute die faszinierende Welt der Kelten zur fr\u00fchen Eisenzeit. In der 1783 erbauten Zehntscheuer zeigt das Heuneburg-Museum originale Funde der Arch\u00e4ologen und visualisiert multimedial die Mensch von damals. 2017 gibt es eine Sonderausstellung zum Thema Keltische Streitwagen. Zwei Kilometer entfernt fasziniert das Freilichtmuseum Heuneburg, ein Gutteil von Pyrene, der ersten namentlich bekannten Stadt unseres Landes ist hier rekonstruiert. Der Besucher taucht beim Gang \u00fcber die Wehrmauer, durchs Langhaus der F\u00fcrsten, entlang der Speicher und Wohnh\u00e4user taucht der Besucher ganz unmittelbar in die faszinierende Welt von damals. Mittels arch\u00e4ologischer Experimente sp\u00fcren auch Kinder, wie das Leben ihrer Vorfahren war.<\/p>\n<p>Ein acht Kilometer langer Wanderweg zwischen den beiden Museen entlang der Grabh\u00fcgelketten informiert \u00fcber die Arbeit der Arch\u00e4ologen und rundet den Erlebnistag Pyrene ab.<\/p>\n<p>Beide Museen ge\u00f6ffnet ab Anfang April bis Ende Oktober.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=12471\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">zum Sph\u00e4re-Artikel &gt;&gt;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.Heuneburg.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.Heuneburg.de<\/a><\/p>\n\t\t<div id=\"maps-marker-pro-eedbddc0\" class=\"maps-marker-pro\" style=\"width: 100%;\">\n\t\t\t<div id=\"mmp-map-wrap-eedbddc0\" class=\"mmp-map-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"mmp-map-eedbddc0\" class=\"mmp-map\" style=\"height: 400px;\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/blockquote>\n<blockquote><p><strong>Info-Rundweg und Museum Gruorn: <\/strong>Verlassenes Albdorf auf dem ehem. Truppen\u00fcbungsplatz<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-4986\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2012\/03\/gruorn_3BFW8721-150x150.jpg\" alt=\"gruorn_3BFW8721\" width=\"150\" height=\"150\" \/><\/p>\n<p>Das ab 1939 ger\u00e4umte Dorf Gruorn nimmt auf dem ehemaligen Truppen\u00fcbungsplatz eine herausragende Sonderstellung ein. Dem besonderen Engagement des \u201eKomitees zur Erhaltung der Kirche in Gruorn e. V.\u201c ist es zu verdanken, dass nach Aufgabe der milit\u00e4rischen Nutzung das Gel\u00e4nde im Rahmen der begrenzten M\u00f6glichkeiten \u201ewiederbelebt\u201c wurde. Das Leben der Gruorner B\u00fcrger und die Geschichte des Dorfes erlebbar zu machen, hat sich das Komitee zur Aufgabe gemacht. Das alte Schulhaus und die Stephanuskirche entwickelten sich seit der Schlie\u00dfung des alten Milit\u00e4rgel\u00e4ndes und \u00d6ffnung f\u00fcr das Publikum im Jahre 2006 zum Besuchermagnet.<\/p>\n<p>Seit November 2011 wurde der mit 15 Infotafeln best\u00fcckte Rundweg durch das verlassene Dorf Gruorn (ehem. Truppen\u00fcbungsplatz) eingeweiht. Hier wird ein St\u00fcck Albdorfgeschichte lebendig. Hans Lamparter, Vorsitzender des Gruorner Komitees war seiner Zeit stolz: \u201e15000 Euro kosteten die mit viel Sachwissen gestalteten Schilder.\u201c Ebenfalls besuchenswert sonn- und feiertags: Die Stephanuskirche (im Hintergrund) und das Museum samt Gastronomie im alten Schulhaus.<\/p>\n<ul>\n<li>Rundweg stets ge\u00f6ffnet, Museum im Alten Schulhaus und Stephanuskirche ge\u00f6ffnet ab Anfang April bis Ende Oktober.<\/li>\n<li>Der ehemalige Truppen\u00fcbungsplatz ist das ganze Jahr f\u00fcr Besucher ge\u00f6ffnet.<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"https:\/\/www.gruorn.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.gruorn.de<\/a><\/p>\n\t\t<div id=\"maps-marker-pro-f11a1231\" class=\"maps-marker-pro\" style=\"width: 100%;\">\n\t\t\t<div id=\"mmp-map-wrap-f11a1231\" class=\"mmp-map-wrap\">\n\t\t\t\t\t\t\t\t<div id=\"mmp-map-f11a1231\" class=\"mmp-map\" style=\"height: 400px;\"><\/div>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/blockquote>\n<blockquote><p><strong>Arche des Lebens: <\/strong>Ehemaliger Truppen\u00fcbungsplatz konserviert 100 Jahre Natur<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1735\" src=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/truppenuebung_84FB1459-150x150.jpg\" alt=\"truppenuebung_84FB1459\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/truppenuebung_84FB1459-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2011\/01\/truppenuebung_84FB1459-92x92.jpg 92w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/>Nicht alle Dinge, die aus dem Leben verschwinden, erzeugen auch Wehmut. Dem Truppen\u00fcbungsplatz bei M\u00fcnsingen beispielsweise trauert kaum jemand nach. Denn auf die \u00c4ngste und bedrohlichen Kriegs\u00ad\u00aderinnerungen verzichten nicht nur die Anwohner gern, deren Alltag donnernde \u00dcbungsgranaten und r\u00f6hrende Panzermotoren akustisch untermalten. Jede M\u00fcnze besitzt zwei Seiten. In diesem Fall brachte die Schlie\u00dfung des 100 Jahre alten Kriegstrainingsplatzes am Ende des Jahres 2005 nicht Schatten, sondern Licht. Der Soldatenbetrieb konservierte eine Kulturlandschaft, so wie sie die Albbewohner vor 100 Jahren sahen.<br \/>\nDass dies zeitlich zusammenfiel mit den verwaltungstechnischen Vorbereitungen f\u00fcr das erste Biosph\u00e4rengebiet im L\u00e4ndle, bescherte ein weiteres Gl\u00fcck. Denn wer einem von der UNESCO zertifizierten vorbildhaften Lebensraum gerecht werden will, muss Neues sch\u00e4rfer \u00fcberdenken. Altes erscheint pl\u00f6tzlich in anderem Licht. So haben die folgenden elf Jahre nach der Stunde null des nun \u00f6ffentlichen ehemaligen \u00dcbungsgel\u00e4ndes Urw\u00e4lder, historische Geb\u00e4ude-Ensembles, Traditionen und Lebensgef\u00fchle f\u00fcrs n\u00e4chste Jahrtausend salonf\u00e4hig gemacht.<\/p>\n<p>Sehenswert im ehem. Truppen\u00fcbungsplatz:<br \/>\n\u25cf Gr\u00f6\u00dfte von Schafen gepr\u00e4gte historische Kulturlandschaft der Region<br \/>\n\u25cf Verlorenes Dorf Gruorn mit Informationspfad und Ausstellung (oben)<br \/>\n\u25cf 42 Meter hoher Stahlgitterturm Hursch bietet selten sch\u00f6nen Weitblick<br \/>\n\u25cf Asphaltierte Wanderwege, ideal f\u00fcr Fahrrad und E-Bike<br \/>\n\u25cf Schneewanderungen auf wei\u00df ger\u00e4umten Schneewegen m\u00f6glich<\/p>\n<p>Mehr Infos und Kartenmaterial <a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=717\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">hier &gt;&gt;<\/a><\/p><\/blockquote>\n<blockquote><p><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Weitere Besichtigungsziele: <\/strong><\/span><a href=\"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/?p=7135\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Interaktive Karte \u201eBlaues Wunder\u201c<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: left;\">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">WEBcode #14130<\/p>\n<p>WEBcode#22212<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Printausgabe: Sph\u00e4re 1\/2014, Seite 32<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Freilichtmuseen auf der Schw\u00e4bischen Alb<\/p>\n<p>Wie haben die \u00c4lbler vor 50 Jahren, vor 100, vor 2000 oder gar 40000 Jahren gelebt? Weit \u00fcber 200 Museen auf der Schw\u00e4bischen Alb geben gen\u00fcgend Anschauungsmaterial. In Beuren, Hechingen und Neuhausen aber erst wird Geschichte wirklich lebendig. Diese drei Freilichtmuseen n\u00e4mlich vermitteln ein zum Anfassen realistisches Bild der unschlagbaren Lebensintelligenz unserer V\u00e4ter und M\u00fctter<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[],"class_list":["post-9417","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-printausgabe-archiv"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9417","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=9417"}],"version-history":[{"count":23,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9417\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":17866,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/9417\/revisions\/17866"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=9417"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=9417"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.biosphaere-alb.com\/wordpress\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=9417"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}