Vor 150 Jahren war Trinkwasser rar

Interaktive Karte für die Trinkwasserversorgung im Landkreis Reutlingen

Wasserhahn auf: und genießen. Doch erst große Pumpen wie in der Station Enge im Ermstal (Foto) bescherten den Alb-Gebirgler sorgenfreien Trinkgenuss. Früher schleppten Ochsenkarren das wertvolle Nass herauf.
Doch woher kommt das Wasser heute? Aus wohlschmeckenden heimischen Brunnen und Quellen oder vom Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung? Die neue interaktive Karte für die Trinkwasserversorgung im Landkreis Reutlingen klärt auf. Auf der Homepage einfach Wohnort im Suchfeld eintippen und nachlesen.

Die interaktive Karte ist online abrufbar unter:  https://geoportal.kreis-reutlingen.de/portal/apps/instant/lookup/index.html?appid=4ef1587fc8ed41b289ecf21070036d18 

Interaktive Karte für die Trinkwasserversorgung im Landkreis Reutlingen

Im Landkreis Reutlingen ist das Kreisgesundheitsamt für die Überwachung der Trinkwasserversorgung zuständig. Damit Bürgerinnen und Bürger auf einfache Weise herausfinden können, wer „ihr“ Wasserversorger ist, hat das Gesundheitsamt gemeinsam mit der Abteilung Informationstechnologien des Landratsamtes Reutlingen eine interaktive Karte der Wasserversorgung im Landkreis Reutlingen entwickelt.

Auf der online abrufbaren Karte können durch direktes Klicken Versorgungsbereiche ausgewählt werden. Alternativ können Bürgerinnen und Bürger über die Eingabe in ein Textfeld gezielt nach Orten oder Adressen suchen. Zusätzlich zur Information über den Wasserversorger, gibt es interessante Fakten, woher das Trinkwasser in diesem Gebiet ursprünglich kommt z.B. aus Brunnen, Quellen oder von Fernwasserversorgern (z.B. Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung, Zweckverband Landeswasserversorgung Baden-Württemberg).

Wasser – ein wertvolles Gut
Vor ca. 150 Jahren war trinkbares, nicht gesundheitsschädliches Wasser – insbesondere auf der Schwäbischen Alb – ein knappes Gut. Durch Bakterien, Viren oder chemische Substanzen verunreinigtes Trinkwasser verursachte Krankheiten. Im Infektionsschutzgesetz hat der Gesetzgeber in Deutschland festgelegt, dass Wasser, das vom Menschen zum Trinken, zur Nahrungszubereitung, zur Körperpflege und zum Waschen von Wäsche verwendet wird, die Gesundheit nicht schädigen darf.

Diese Aufgaben übernimmt das Kreisgesundheitsamt
Im Rahmen der Überwachung der Trinkwasserversorgung ist das Kreisgesundheitsamt unter anderem zuständig für die regelmäßige Besichtigung von Quellen, Brunnen, Wasseraufbereitungsanlagen, Hochbehältern und weiterer Wasserversorgungsanlagen. Dabei gehört auch die Kontrolle der mikrobiologischen und chemischen Laboranalysen der Wasserversorger ebenso dazu, wie die Überwachung von Trinkwasserinstallationen in öffentlichen Gebäuden (z.B. Krankenhäuser, Pflegeheime, Gemeinschaftseinrichtungen). Besonders zu erwähnen ist dabei die regelmäßig durchzuführende Untersuchungspflicht des Betreibers auf Legionellen sowohl in öffentlichen Einrichtungen als auch in vermieteten Mehrfamilienhäusern. Die Durchführung wird von der Abteilung Gesundheitsschutz im Kreisgesundheitsamt überwacht.


Die interaktive Karte ist online abrufbar unter:  https://geoportal.kreis-reutlingen.de/portal/apps/instant/lookup/index.html?appid=4ef1587fc8ed41b289ecf21070036d18


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