Leopard in friedlicher Mission

Podcast SPHÄRE-AudioBiotoppflege: Panzer im Kampf um Lebensraum für seltene Tiere auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz.

19. 10. 2010: 55 Tonnen sind schwer genug. 1500 PS schleudern die Grasnarbe des ehemaligen Truppenübungsplatzes hoch in die Luft. Mit bis zu 80 Kilometern pro Stunde verwandelte dieser Panzerkoloss jede Senke in ein triefend nasses Matschloch. Das ist Lebensraum Weiterlesen »

Ruine Bichishausen

Heimat: Geschichte der Ruine Bichishausen bei Münsingen

In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde sie erbaut, seit Mitte des 16. Jahrhunderts war sie dem Zerfall überlassen – bis der Landkreis Reutlingen die Burg Bichishausen 1973 erwarb und renovierte. Mit Abschluss der Renovierungsarbeiten wurde die Ruine öffentlich zugänglich gemacht und ist seither ein beliebtes Ausflugs- und Wanderziel. Weiterlesen »

Faszination Fernwanderweg

Etappenwandern macht Lust auf Natur

Vorsicht Ansteckungsgefahr! Wen das Reisefieber im letzten Stadium schüttelt, hat keine Chance auf Heilung. Er muss stets hoch hinaus, will immer weiter und am liebsten mehrere Wochen lang. SPHÄRE hat sich in und um Deutschlands Süden nach den Wanderrouten mit dem höchsten Suchtpotential umgeschaut. Und siehe da: Der Biosphären-Fernwanderweg HW1 wirbelt die Fieberkurve ebenso in die Höhe wie die heißen Alpentouren auf Hannibals Spuren. Weiterlesen »

Marionettenspieler mit schwerem Gerät

Podcast SPHÄRE-AudioSphäre Podcast: Erlebnisplattformen auf ehem. Truppenübungsplatz

Ehemaliger Truppenübungsplatz: Nach starken eineinhalb Jahren können die Besucher des Münsinger Hardts nun die ersten Ergebnisse des großen Brainstormings zum Thema Zukunft Truppenübungsplatz bestaunen: Die ersten zwei von elf geplanten Erlebnisplattformen (siehe unten) sind fertig.  Der im Wald versteckte Kalkofen an der Strecke Richtung Feldstetten ist freigeschnitten und mit dezenten Infotafeln bestückt. Schon früh wurde er aus der Nutzung genommen. Weiterlesen »

Albsteig (HW1) Routenverlauf

 

>> nach oben

 

WEBcode #132462

Albsteig (HW1) Fernwanderweg

Fernwanderweg (80 km): HW1 – Biosphärenabschnitt (Neidlingen – Sonnenbühl)

Der HW1 besteht seit über 100 Jahren, ist stolze 365 Kilometer lang und führt vom bayerischen Donauwörth an der Wörnitz bis ins baden-württembergische Tuttlingen im oberen Donautal.Schweißtreibend gar und abenteuerlich wird dieser Pfad des Schwäbischen Alb Vereins im Bereich der noch jungen Biosphäre zwischen Neidlingen und Lichtenstein. Weiterlesen »

300 Kilometer Skispaß

Loipenkarte und Skiliftverzeichnis

Mit 300 Kilometern besitzt das Biosphärengebiet eines der größten Loipennetze Süddeutschlands. So großflächig und kupiert können nur wenige Skigebiete die weiße Pracht präsentieren. In den Alpen beispielsweise sammelt man Loipenkilometer zwischen den hohen Bergen nach dem Motto: „Auf der einen Talseite hin, auf der anderen wieder zurück.“ Hier aber erleben Sie die weiße Pracht vielfältig in jeder Himmelsrichtung. Die Höhenlage zwischen 700 bis 850 Metern ist schneesicher. Zum Vergleich: Oberstdorf liegt auf 820 Metern. Weiterlesen »

Roadbook: Westrunde Tour de SPHÄRE

>> Klick öffnet PDF (1MB)

>> zur Ostrunde der Tour de SPHÄRE
>> zur Westrunde der Tour de SPHÄRE
>> zur grossen Runde der Tour de SPHÄRE
>> zurück zur Übersicht der Tour de SPHÄRE


WEBcode #21119

Roadbook: Westrunde der Tour de SPHÄRE

Entfernung: 0,0 km; Höhe: 788 m Start. Beim Parkplatz Zainingen rechts ab ins Bental.
Entfernung: 1,38 km; Höhe: 745 m Auf Höhe Abzweig Böhringen geradeaus weiter.
Entfernung: 3,53 km; Höhe: 709 m Eingang zum Brucktal.
Entfernung: 4,1 km; Höhe: 692 m Rappenfelsen
Entfernung: 6,33 km; Höhe: 629 m Ende des Brucktals. Links abbiegen, auf der Straße entlang ca. 400 m fahren, bis rechts neben der Straße ein Waldweg beginnt. Auf diesem Weg geht es durchs Fischburgtal weiter nach Seeburg. Ein Verbindungsstück ist derzeit in Planung, so dass man in Zukunft nicht mehr auf der Straße fahren muss.
Entfernung: 9 km; Höhe: 636 m Auf dem Schotterweg nach Seeburg hinein.
Entfernung: 9,5 km; Höhe: 649 m In Seeburg auf Höhe der alten Wittlinger Steige rechts abbiegen und über die Brücke fahren.
Entfernung: 9,7 km; Höhe: 615 m Übergang über Straße. Links abbiegen Richtung Trailfinger Schlucht.
Entfernung: 10,7 km; Höhe: 639 m Ermsquelle in der Trailfinger Schlucht
Entfernung: 12,2 km; Höhe: 717 m Geradeaus Richtung Trailfingen. Links ab geht es zu einem Grillplatz.
Entfernung: 13 km; Höhe: 717 m Beim Ortseingang Trailfingen dem Gehweg folgen bis zum Brunnen.
Entfernung: 13,6 km; Höhe: 729 m In Trailfingen auf Höhe des Brunnens rechts abbiegen und dann wieder links abbiegen auf einen Feldweg.
Entfernung: 14,3 km; Höhe: 734 m Vom Feldweg kommend links abbiegen ein kurzes Stück auf der Straße bis zur Trailfinger Säge, dann rechts abbiegen Richtung Gruorn (Schild).
Entfernung: 14,7 km; Höhe: 768 m Beim Parkplatz Trailfinger Säge geradeaus über die Panzerringstraße hinein in den ehemaligen Truppenübungsplatz.
Entfernung: 15,3 km; Höhe: 786 m Links abbiegen Richtung Gruorn.
Entfernung: 16,1 km; Höhe: 779 m Schießbahn 12 unterhalb von Gruorn. Entweder links ab nach Gruorn, oder rechts in Richtung Trailfinger Kopf.
Entfernung: 18,36 km; Höhe: 793 m Beim Abzweig ins Böttental weiter geradeaus Richtung Zainingen.
Entfernung: 20,6 km; Höhe: 797 m Entweder links abbiegen zum Turm Hursch oder geradeaus über die Panzerringstraße zurück zum Parkplatz Zainingen. Ende.

Magische Alb-Orte >> Teil 1 ALBmagnet

 ———————————————-

ALBmagnet

Die starke Anziehungskraft der Schwäbischen Alb liegt sowohl in der Faszination ihrer Erdgeschichte als auch in der Mystik durch die erhabene Topographie wie hier am Planetenweg bei Gomadingen (Foto). Sie gilt als Ursprung einer besonderen Lebenskultur und seltenen Natur. Denn: Das von der UNESCO zum Biosphärenreservat geadelte Gebirge erhebt sich auf satte 900 Meter über dem Meer. Also einen Kittel kälter oder wie man auf der Alb gerne sagt: „Ein halbes Jahr Winter und ein halbes Jahr kalt.“ Wer bestehen wollte, brauchte Lebensintelligenz, musste genügsam sein, denn die Ernte auf dem steinigen Acker war spärlich. Einzig die hohen Herren in den Kirchen und auf den Alb-Burgen (siehe Karte) schöpften aus dem Vollen – sie bedienten sich an der Schaffenskraft der Menschen. Selbst das Regenwasser zerrann den Albbauern sprichwörtlich zwischen den Fingern hindurch ins poröse Albgestein. Traumhafte Trockentäler durchziehen heute das Biosphärengebiet, die Bäche fließen unterirdisch und finden nur während der Schneeschmelze ans Tageslicht.Wasser sammelt sich erst wieder als Quelle im Tal nach einer langen Reise durch Spalten, Höhlen und Klüfte. Wenn dann das wertvolle Nass wie in Blaubeuren als touristisches Juwel in den Himmel funkelt, profitiert die ganze Region. Der smaragdgrüne Blautopf gilt als Publikumsmagnet (siehe Karte). Alleine die historische Hammerschmiede am Seeufer zählt jährlich 70000 Besucher.

———————————————-

Die Print-Version dieses Artikels ist auch als PDF  verfügbar.

Eine Lobby für Blumenwiesen

Natur: Verein „Blumenwiesen-Alb e.V.“ in Reutlingen gegründet

Die Blumenwiesen-Landschaft am Fuß und auf der Schwäbischen Alb ist einzigartig. Die Vielfalt dieser artenreichen Wiesen geht auf Jahrzehnte lange Bewirtschaftungstraditionen zurück. Die Wiesen haben wichtige Funktionen als Lebensräume von Pflanzen und Tieren, zum Schutz des Grundwassers sowie für Tourismus und Heimat-Identität. Weiterlesen »

Magische Orte >> Teil 2 ALBgeheim

Ausflugtipps: Magische Alb-Orte

 ———————————————-

ALBgeheim

Die Mystik des Verborgenen begleitet Alb-Besucher auf Schritt und Tritt. Unsichtbares Wasser in Trockentälern, tiefe Spalten und dunkle Höhlen ins Innere des Gebirges sowie in Schiefer oder Kalkgestein gepresste Fossilien geben ein Gefühl für die Unendlichkeit der Zeit. Die Schwäbische Alb ist Kronzeuge der Lebenskraft unserer Erdnatur. Dort wo heute Trockentäler tief in den Albrücken einschneiden und Gewitterstürme die Hangkanten fast 400 Meter steil abgraben, schwammen vor rund 150 Millionen Jahre Fische. Unbekannte Wasserwesen tummelten sich über der Alb in tropischen Ozeanen bis sich plötzlich die Korallenriffe südlich von Stuttgart aus dem Jurameer gegen den Himmel schoben. Abermillionen Tonnen Kalk türmen sich zu einem heute 200 Kilometer langen Riegel auf, der Lebensraum Schwäbische Alb als Hort für eine besondere Vegetation und seltene Landschaftsbilder war bereitet.

Vorgelagerte Zeugenberge belegen uns heute noch die Kraft der Erosion, echte Vulkankrater künden von der brutalen Gewalt im Erdinneren. Das Randecker Maar (siehe Karte) und kleine Seen über wasserdichten, erloschenen Kratern, Hülen genannt, stammen aus dieser explosiven Zeit.

Die Zaininger Hüle ist eine der letzten echten Hülen auf der Alb (Foto unten). Nachdem vor rund 125 Jahren die Alb-Wasserversorgung die Lebensqualität der Bewohner schlagartig verbesserte, schütteten viele Gemeinden ihr erdgeschichtliches Klein­od und Siedlungsmittelpunkt einfach zu.

———————————————-

Die Print-Version dieses Artikels ist auch als PDF  verfügbar.

Magische Orte auf der Alb (Sonderdruck)

Service: Sphäre-Verlag veröffentlicht Wandertipps für anspruchsvolle Ausflügler

Eine große Übersichtskarte zeigt die schönsten Orte auf der Schwäbischen Alb – magische Orte. 

Sie kennen solche Augenblicke? Sie stehen minutenlang andächtig auf einem Gipfel oder blicken verträumt in die blutrote Sonne, die am Horizont versinkt. Die Schwäbische Alb bietet viele dieser magischen Momente und Orte, die man so schnell nicht vergisst. Weiterlesen »

Magische Orte >> Teil 3 ALBerleben

Ausflugtipps: Magische Alb-Orte

 ———————————————-

ALBerleben

Schneller, höher, gigantischer – wer heute was erleben will, zückt schnell den Geldbeutel. Emotionen à la carte stehen bei der Kletterpark- und Bungee-Generation hoch im Kurs. Dabei liegt das Glück der Alb zu Füßen – oder besser gesagt darunter. Selbst entdecken auf Schusters Rappen: Machen Sie sich auf die Suche nach der besonderen Situation. Wie wäre es mit einem Live-Konzert in einer Höhle oder einer Wanderung bei Nacht? Das offene Gelände des ehemaligen Truppenübungsplatzes hat zur späten Stunde einen ganz speziellen Reiz. Seltsame Geräusche und die totale Finsternis. „Wir müssen Biosphärengebiet 360 Grad weit denken.“ So warb Dr. Andreas Hänel im November 2011 für seine Vision „Sternenpark Schwäbische Alb“. Zu den 180 Grad auf unserer schutzbedürftigen Erde gehöre unzertrennlich die zweite Hälfte – die Faszination der sternenklaren Nacht. Denn: Lichtverschmutzung mache es schwer, den klaren Sternenhimmel zu bestaunen. Die totale Schwärze der Nacht versinkt im Streulicht von Städten und Autostraßen.

———————————————-

Die Print-Version dieses Artikels ist auch als PDF  verfügbar.


Die Alb real im Internet

Rekord: Besucherzahl des Internet-Albmagazin SPHÄRE-Online wächst weiter

Sphäre Interaktive Karte

Das Rekordergebnis von fast 8000 Besuchern im Dezember 2009 zeigt, dass die Konzeption von SPHÄRE-Online den Urlauber und Ausflügler anspricht. Deshalb verzeichnet der Besucherzähler im Januar eine drastische Steigerung auf 11.771 Besucher.

Während das Interesse an klassischen Internetmagazinen während der Ferienzeit abnimmt, denn halb Deutschland geht auf Erholungstour, zeigt die Zunahme im Dezember und besonders in der ersten Januarwoche, dass die User die Anregungen auf diesem Internetportal wohl intensiv für ihre Freizeitgestaltung nutzen.

Interaktive Karte Service-HomepageDeshalb baut die Sphäre-Redaktion auf der GPS-Service-Homepage das GPS-Tourenangebot ständig aus. Fernwanderrouten, Wege auf dem ehamaligen Truppenübungsplatz, Geheimtipps und Ortspräsentationen machen schon jetzt diesen Online-Service attraktiv. Seit dem 18. Januar 2010 hat die Gemeinde Römerstein nach drei GPS-Wandertouren nun auch sein attraktives Loipennetz auf diesem Portal installiert. Die Gemeinde St. Johann ist auf Sphäre OnLINE seit August 2009 aktiviert.

Viel Staub im Biosphärenzentrum

Podcast SPHÄRE-Audio Tourismus: Der Bau des Biosphärenzentrums im Alten Lager Münsingen macht Fortschritte

Noch donnern schwere Zimmermannshammer gegen Holz. Staub und der Geruch von frischem Putz zeigen: Hinter der denkmalgeschützen historischen Backsteinfasade wird noch schwer geschafft. Endspurt. Dennoch lässt sich schon jetzt erahnen, wie dort ab Juni 2010 in dem 2,5 Millionen teuren Gebäude das Biosphärenleben pulsieren wird. Architekt Ralf Straub und Austellungsplanerin Anette Hasselmann geben bildhafte Eindrücke vom künftigen Erleben im Biosphärenzentrum der Schwäbischen Alb. Weiterlesen »