3 x Steinzeit

Nationalparkporträt: Polens und Tschechiens Gebirgsträume

Das Ende der Steinzeit wird in Mitteleuropa auf 2200 vor der neuen Zeitrechnung datiert. In der kleinen tschechischen Gemeinde Adersbach aber dreht sich weiter bis heute alles um Gestein. Denn die Zeit modelliert dort mit ihm nicht als Werkzeug, sondern als Werkstoff eine der unglaublichsten Fabellandschaften Europas (Foto). Wie ein Märchen fühlt sich auch Rübezahls Wohnzimmer an: Das Riesengebirge – mächtige Felsquader türmen sich zu wundersamen Säulen. Nur zwei Autostunden weiter erstaunt das dritte Steinmonument – das Heuscheuergebirge. Weiterlesen »

Kulturportrait Saale-Unstrut

Kulturporträt: Naumburg und Naturpark Saale-Unstrut – wenn Wirklichkeit Ost auf Vorurteil West trifft

Stadt, Land, Fluss – dies war kein Gesellschaftsspiel, sondern ein Spiel mit einer Gesellschaft? Nach 30 Jahren Mauerfall bewegt das Experiment Wiedervereinigung immer noch Menschen und Gemüter. Noch immer zerredet der Westen mit dumpfer Überheblichkeit das Leben im Osten. Doch diese Reise nach Sachsen-Anhalt in den „Naturpark Saale-Unstrut-Triasland“ zeichnet ein so ganz anders Bild von einer beneidenswerten Lebensidylle in Stadt, Land, Fluss entlang dreier Täler. Weiterlesen »

Nationalpark: Gran Paradiso, Aosta

Nationalparkporträt: Gran Paradiso, rund um Italiens 4000er regiert seit über 100 Jahren nur Natur

Alpensteinböcke sind Überlebenskünstler. Mit einem bis zu einen Meter mächtigen Horn gekrönt erobern sie flink die unwirtlichsten Gipfelregionen. Dem italienischen Nationalpark Gran Paradiso verdankt diese Spezies ihr Überleben. Anfang des 19. Jahrhunderts war der Bestand im gesamten Alpenraum bis auf etwa 100 hier lebende Tiere ausgerottet. Alle heute in den Alpen angesiedelten Steinböcke stammen von diesen 100 Tieren ab. Weiterlesen »

Licht aus

Beleuchtungsverbot: Ab April gilt: Licht aus an Gebäuden

Die Menschen machen die Nacht zum Tag. Ob Sie darunter leiden, ist wissenschaftlich nicht geklärt. Doch der Tod von Millionen Zugvögeln und Abermilliarden Insekten geht nachweislich auf das Konto der Lichtverschmutzung. Die Alb gilt als letztes Refugium der tiefreinen Nacht. Weiterlesen »